Zunftball mit Leichtmatrosen und Dickschiffen

Der Bärensaal war auf den dies­jäh­ri­gen Zunftball der Narrenzunft hin wohl besetzt mit Leichtmatrosen und schwer gewich­ti­gen Kapitänen, Fische schwam­men dazwi­schen und eine Qualle. Die Narrenzunft hat­te   zum Feiern in der frei­en Hanse(l)nstadt auf­ge­for­dert.

Ein ver­gnüg­li­ches Bühnenprogramm vor einem beein­dru­cken­den Bild der Stadt in gar nicht so fer­ner Zukunft erfreu­te die Gäste. Zum Auftakt kam dien Stadtmusik und eine gro­ße Schar von Bruele, Bach-na-Fahrern, Hansel und Narros in den Saal gezo­gen. Nach dem Hanselsprung, wie seit Jahren groß­ar­tig: Tobse Dold, der durchs Programm führ­te. In gefühl­ten zig­tril­lio­nen ver­schie­de­nen Kostümen  führ­te er kurz­wei­lig durchs Programm und über­brück­te die Umbaupausen mit einem Tango und Rock-n-Roll tan­zen­den Bügelbrett bei­spiels­wei­se.

Beeindruckend die Leistung des Kinderballetts. Schon die kleins­ten Matrosen hat­ten die schwie­ri­gen Schrittfolgen  drauf und muss­ten nur ganz sel­ten mal spi­ckeln, was die Nachbarin grad macht.

Als Kapitän und sein Matrose Hein Blöd nah­men sich Michael Melvin und Udo Neudeck die (Kommunal-)Politik vor. Sie schwärm­ten von einer Seilbahn auf den Schlossberg, dem Berneckstrand als Nudistenparadies und  pro­phe­zei­ten, die 1000. Bach-na-Fahrt für Sigger Hafner, wenn wäh­rend der lan­des­gar­ten­schau die Bach-na-Fahrt ganz­jäh­rig statt­fin­de

Dieser kam gleich danach mit einer urko­mi­schen Seiltanznummer, an der sich auch OB Herzog betei­li­gen durf­te.

Das Zunftballett erfreu­te anschlie­ßend das Auge. Als „Leuchturm“ mach­te sich Hans-Jörg Dierstein sei­nen Reim auf die Kommunalpolitik. Beklagte dass es immer noch kei­ne Halle im Tal gäbe. Und Schramberg wer­de jetzt „total ver­netzt“, wie man an der Hans-Sachs-Kurve beob­ach­ten kön­ne.

Als Olivia Jones such­te Achim Bendigkeit ein Quartier und erin­ner­te im Duett mit sei­nem Sohn mit dem Lily Marleen Lied. An die ver­stor­be­ne Wirtin der „Schönen Aussicht“ Margit Kaiser.

Das „Cute Delight Ballett zeig­te  Showtanz vom Feinsten bevor die Elfer mit ihrem „Seemannsabschied-Tanz“  ihre Tanzkünste bewie­sen.

Zum Tanz spiel­te bis tief in die Nacht die Tanzkapelle Holidays.