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Sonntag, 8. Dezember 2019
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Alarmanlage auf vier Pfoten

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Regi­on (ivh). Der Herbst ist da, es wird schnel­ler dun­kel – die idea­le Jah­res­zeit für Lang­fin­ger, um unbe­merkt in Woh­nun­gen ein­zu­bre­chen. Die Zah­len spre­chen für sich: Laut einer poli­zei­li­chen Kri­mi­nal­sta­tis­tik für das Jahr 2013 wird in Deutsch­land alle drei­ein­halb Minu­ten ein­ge­bro­chen. Alarm­an­la­gen und Sicher­heits­tü­ren sind ein guter Schutz. Doch sie allein schre­cken dreis­te Die­be anschei­nend nicht ab. Einen zusätz­li­chen Schutz vor Ein­bre­chern bie­tet der Wäch­ter auf vier Pfo­ten – der Hund.
D as bestä­ti­gen auch ein­schlä­gig vor­be­straf­te Ein­bre­cher, berich­tet der Kri­mi­no­lo­ge Dr. Klaus Krainz aus Öster­reich. Laut einer Stu­die des Wis­sen­schaft­lers aus dem Jah­re 2005 am Insti­tut für Straf­recht an der Uni­ver­si­tät Graz, wür­den 50 Pro­zent der befrag­ten Lang­fin­ger nie­mals in ein Haus oder eine Woh­nung ein­bre­chen, in der ein Hund lebt. Die Sor­ge der Die­be: Sie hät­ten Angst, durch das Gebell der Hun­de erwischt zu wer­den.
Die Befra­gung ist auch heu­te noch aktu­ell. „Sie wur­de in den letz­ten Jah­ren mehr­mals aktua­li­siert“, erklärt Dr. Krainz.

Bereits ein Schild mit „Vor­sicht Hund!“ wirkt auf zwei Drit­tel aller Die­be abschre­ckend. „Aller­dings wür­de ich mich nicht auf so eine Attrap­pe ver­las­sen“, mahnt Dr. Krainz. Denn immer­hin ver­su­chen 1/3 der Die­be trotz Warn­schild in Häu­ser und Woh­nun­gen ein­zu­bre­chen. „Wenn dann etwas weg ist, ist das Pech“, so der Kri­mi­no­lo­ge. „Da ist ein lebens­ech­ter Hund bes­ser.“
Aller­dings ist es wich­tig, wo sich der Hund auf­hält. Am größ­ten ist der Schutz, wenn er nicht im Gar­ten, son­dern im Haus ist. Denn im Gar­ten könn­te er von cle­ve­ren Ein­bre­chern abge­lenkt oder mit Fut­ter, die mit Betäu­bungs­mit­tel prä­pa­riert wor­den sind, außer Gefecht gesetzt wer­den.

Den­noch eig­nen sich Hun­de ide­al als Wäch­ter. Schon ihre kör­per­li­chen Eigen­schaf­ten machen sie zur Alarm­an­la­ge auf vier Pfo­ten: Ein Hund hört und sieht bes­ser als der Mensch. Hun­de neh­men Bewe­gun­gen wahr, die dem Men­schen ent­ge­hen. Sie haben ein brei­te­res Blick­feld und kön­nen in der Dun­kel­heit bes­ser sehen.

 

1 Kommentar

  1. Tja, nun lie­gen Tie­re nicht jedem so wirk­lich – sei es, weil man immer län­ger beruf­lich von Zuhau­se weg ist oder und wün­schen doch ein Zusatz an Sicher­heits­ge­fühl. Ich habe im Bekann­ten­kreis einen Fall gehabt, bei dem nach einem Ein­bruch das gan­ze Sicher­heits­ge­fühl und die Gebor­gen­heit ver­lo­ren ging. Da muss­te erst ein kos­ten­in­ten­si­ver Umzug her, bis das wie­der funk­tio­nier­te – man will sich ja nicht stän­dig auf der Flucht füh­len. Das hat auch mich auf den Plan gebracht und wir haben uns für wenig Geld abge­si­chert mit einer Fun­k­alarm­an­la­ge. Bei mei­ner Recher­che bin ich damals auf http://www.alarmanlagen-funk.com gestos­sen und habe dort auch mitt­ler­wei­le nach­träg­lich eine Hau­salarm­an­la­ge geholt. Tol­le tipps und Rat­ge­ber, dazu aktu­el­le Tests und Links zu güns­ti­gen Anbie­tern … alles an einem Ort, so wie ich es mag!

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