SCHRAMBERG (pm) – Der Vor­sit­zen­de des Schram­ber­ger Haus- und Grund­ei­gen­tü­mer­ver­eins, Dr. Jür­gen Bett, weist in einer Pres­se­mit­tei­lung dar­auf hin, dass der Ver­ein ab sofort ver­stärkt auch die­je­ni­gen Bür­ger anspricht, die mit der Idee spie­len, sich eige­nes Grund­ei­gen­tum an zu schaf­fen.

Hier­zu so der Fach­an­walt für Bank- und Kapi­tal­markt­recht, sol­len in den Bera­tungs­stun­den des Ver­eins (jeweils mitt­wochs von 17 bis 18 Uhr) ver­mehrt auch Nicht- und Neu­mit­glie­der ange­spro­chen wer­den, die in Immo­bi­li­en inves­tie­ren wol­len. Bis­her hat­te sich die Bera­tungs­pra­xis oft auf miet­recht­li­che Pro­blem­fel­der kon­zen­triert.

Ange­sichts der der­zei­ti­gen wäh­rungs­po­li­ti­schen Unwäg­bar­kei­ten, wird Immo­bi­li­en­ver­mö­gen auch zuneh­mend zu einer alter­na­ti­ven Kapi­tal­an­la­ge­form. Zu die­sem The­ma gehö­re auch eine kom­pe­ten­te Bera­tung zum The­ma Immo­bi­li­en­fi­nan­zie­rung, Gestal­tung und Abschluss nota­ri­el­ler Kauf­ver­trä­ge, Beauf­tra­gung von Hand­wer­kern und Gestal­tung von Hand­wer­ker­ver­trä­gen sowie die Berück­sich­ti­gung steu­er­recht­li­cher Aspek­te.

Der Ver­ein weist dar­auf hin, dass Feh­ler beim Abschluss des Immo­bi­li­en­kauf­ver­tra­ges, der Finan­zie­rung oder dem Neu­bau oder der Reno­vie­rung einer Immo­bi­lie oft­mals exis­tenz­ge­fähr­den­de Aus­wir­kun­gen haben kön­nen. Wer als Bau­herr sei­ne Gewähr­leis­tungs­rech­te nicht kennt, kann beim Auf­tre­ten von Män­geln schon gar nicht adäquat reagie­ren. „Auch kön­nen sich schein­bar güns­ti­ge Kre­dit­ver­trä­ge bei genaue­rer Betrach­tung als regel­rech­te Kapi­tal­fal­le ent­pup­pen“, schreibt Bett. Von daher gel­te es, von Anfang an alles rich­tig zu machen und sich früh­zei­tig kom­pe­tent bera­ten zu las­sen.

Nach­dem der­zeit für Spar­gut­ha­ben kaum oder fast kei­ne Zin­sen mehr bezahlt wer­den, loh­ne sich der Gedan­ke, sein Erspar­tes in Immo­bi­li­en, egal ob eigen- oder fremd­ge­nutzt, zu inves­tie­ren. Hin­zu­kä­me, so der Ver­eins­vor­sit­zen­de, dass der­zeit die nied­ri­gen Finan­zie­rungs­zin­sen für grund­pfand­recht­lich gesi­cher­te Dar­le­hen auch mit mit­tel- oder lang­fris­ti­ger Zins­bin­dung, den Erwerb einer Immo­bi­lie – Haus oder Eigen­tums­woh­nung – für eine sehr viel brei­te­re Bevöl­ke­rungs­grup­pe erschwing­lich machen. Die­se Chan­ce soll­ten Anle­ger nut­zen. Außer­dem kön­ne der Immo­bi­li­en­er­werb zuneh­mend auch der eige­nen Alters­ab­si­che­rung die­nen.

Inter­es­sant sind die erwei­ter­ten Bera­tungs­leis­tun­gen auch für all die­je­ni­gen Bür­ge­rin­nen, die bereits Grund­ei­gen­tum erwor­ben haben und bestehen­de Ver­trä­ge einer Über­prü­fung zu füh­ren wol­len. Hier­bei geht es nicht allein um die Prü­fung von Kre­dit­ver­trä­gen, son­dern auch etwa um die Durch­sicht von lang­fris­ti­gen War­tungs- oder Dienst­ver­trä­gen.

Der Ver­ein bie­tet künf­tig außer der rei­nen Rechts­be­ra­tung auch eine steu­er­li­che Erst­be­ra­tung rund um den The­men­kom­plex Immo­bi­li­en an. Bett kün­dig­te außer­dem an, dass im ers­ten Quar­tal 2015 eine ers­te Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung zu gesetz­li­chen Neue­run­gen im Miet­recht, dem Mel­de­we­sen sowie aktu­el­ler Recht­spre­chung statt­fin­den wer­de. Hier­zu wür­den die Mit­glie­der noch eine geson­der­te Ein­la­dung erhal­ten. Nicht­mit­glie­der kön­nen die Sprech­stun­den zu einer Erst­be­ra­tung eben­falls auf­su­chen, um dann gege­be­nen­falls auch nach der Bera­tung Ver­eins­mit­glied zu wer­den.