Mit 270.000 Neu­erkran­kun­gen im Jahr ist der Schlag­an­fall die zweit­häu­figs­te Ursa­che für blei­ben­de Behin­de­run­gen. Sowohl die Dia­gnos­tik als auch die Behand­lungs­mög­lich­kei­ten haben wäh­rend der letz­ten Jah­re deut­li­che Fort­schrit­te gemacht und die Pro­gno­se der Schlag­an­fäl­le ver­bes­sert.

Es verster­ben den­noch immer­hin 20 Pro­zent der Betrof­fe­nen inner­halb der ers­ten vier Wochen. Das teilt das Vin­zenz von Paul Hos­pi­tal mit, das eine Ver­an­stal­tung zum The­ma plant. Ent­schei­dend sei das rasche Erken­nen und die schnel­le Ein­lei­tung der wei­te­ren Maß­nah­men zur Pro­gno­se­bes­se­rung, denn „Time is Brain“.

Infoabend am 19. Oktober

Im Fest­saal des Vin­zenz von Paul Hos­pi­tals Rott­weil fin­det am 19. Okto­ber von 18.30 bis 20 Uhr ein Infor­ma­ti­ons­abend zum The­ma Schlag­an­fall statt.

Dr. Neher. Foto: pm

Hr. Dr. med. Klaus-Die­ter Neher (Bild), Chef­arzt der Neu­ro­lo­gi­schen Abtei­lung am Rott­wei­ler Vin­zenz von Paul Hos­pi­tal, wird an dem Infor­ma­ti­ons­abend über Warn­zei­chen, dia­gnos­ti­sche Maß­nah­men und über die moder­nen Behand­lungs­me­tho­den der Schlag­an­fäl­le berich­ten.

Dr. Schorpp. Foto: pm

Anschlie­ßend erläu­tert Hr. Dr. med. Robert Schorpp (Bild), Ober­arzt der Neu­ro­lo­gi­schen Abtei­lung, die Mög­lich­kei­ten der Vor­beu­gung von Schlag­an­fäl­len. Die Dau­er der Vor­trä­ge beträgt jeweils eine hal­be Stun­de. Anschlie­ßend ist noch Zeit für die Dis­kus­si­on.

Info: Das Arti­kel­bild zeigt die Schlag­an­fall­sta­ti­on des Vin­zenz von Paul Hos­pi­tals in Rott­weil.