Knapp 100 Piloten aus Deutschland, Österreich, Italien, der Schweiz und Belgien messen sich eine Woche lang beim Klippeneck-Wettbewerb. Foto: Sören Ebser

DENKINGEN (pm) – Bereits zum 48. Mal organisiert die Arbeitsgemeinschaft der Fliegergruppen auf dem Klippeneck den Klippeneck-Segelflugwettbewerb. 96 Piloten aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und Italien werden sich in der Woche vom 29. Juli bis zum 6. August im Luftraum über der schwäbischen Alb und dem Schwarzwald in ihrem fliegerischen Können messen.

Unter den Teilnehmern finden sich elf Piloten aus Klippeneck-ansässigen Vereinen. Gestartete wird in fünf Wertungsklassen: 15 Meter-, 18 Meter-, Doppelsitzer-, offene- und Standardklasse. Hierbei werden die Flugzeuge nach ihren Spannweiten und Flugleistungen den einzelnen Klassen zugeordnet.

Wenn das Wetter mitspielt, sollten Flüge zwischen 200 und 400 Kilometern möglich sein, wobei Durchschnittsgeschwindigkeiten von über einhundert Stundenkilometern erreicht werden können. Die Streckenführung wird für jeden Tag, je nach Wetterlage, neu festgelegt und in einem Briefing den Piloten mitgeteilt.

Zuständig für die Streckenplanung ist Gerhard Renner, der zusammen mit Martin Trittler (Wettbewerbsleitung) und Henry Blum (Meteorologie) für den sportlichen Ablauf des Wettbewerbs verantwortlich ist. Bei entsprechendem Wetter wird jeweils ab etwa 11 Uhr gestartet.

Die bis zu 75 Segelflugzeuge werden von mehreren Schleppflugzeugen in die Luft gebracht. Nach dem Start sind die Segelflieger ganz auf ihre Fähigkeit, thermische Aufwinde zu finden und die richtige Taktik zu wählen, angewiesen. Der Pilot, der die festgelegte Strecke am schnellsten bewältigt erringt den Tagessieg.

Besonders interessant für Zuschauer sind neben den morgendlichen Starts auch die nachmittäglichen Zielüberflüge ab etwa 16-17 Uhr. Im Abendprogramm gibt es am Montag, 1. August um 20 Uhr einen Vortrag von Esther und Wolfgang Schmalz über das Segelfliegen in Bitterwasser, Namibia.

Am Dienstag zwischen 19 und 20 Uhr gibt es eine Kunstflug-Vorführung von Thomas Bader in seiner Extra 330.