Aufholjagd der ESV-Frauen I wird nicht belohnt

Sportkegeln

ROTTWEIL –

So knapp wie seit langem nicht mehr waren die Frauen I an einem Auswärtserfolg dran. Die Männerteams mussten sich deutlich geschlagen geben.

KSC Önsbach II – ESV Männer I 6:2 MP, 15:9 SP, 3440:3312 Kegel

Es war das Spitzenspiel in der Landesliga A, Tabellenerster Önsbach gegen Tabellenzweiten Rottweil.Als die Aufstellung der Gastgeber bekannt wurde, war klar, dass es kein einfaches Unterfangen für die Rottweiler wird. Önsbach hatte sich mit zwei Spielern aus der ersten Mannschaft verstärkt. Beim Spiel über sechs Bahnen gab es im ersten Durchgang ein spannendes Duell mit offenem Schlagabtausch.Reinhold Jendel musste sich guten 578/0 knapp geschlagen geben. Georg Kaschuba spielte klasse und holte mit 576/1 den Punkt. Dieter Kläger mit 537/0 spielte ordentlich.

So ging es mit knappem Rückstand in den entscheidenden zweiten Durchgang. Hier setzen die Hausherren mit 594 und 584 Kegel zwei Topergebnisse, gegen die der ESV nicht kontern konnte. Christoph Vogel holte mit 559/1 noch einen Punkt. Christian Dieterich mit 540/0 und Jens Kaschuba 522/0 können mehr und gingen leer aus.Mit einem Heimspiel weniger auf der Tabelle, kommt es im nächsten Spiel zuhause gegen den Tabellenzweiten Oberweier zu einem erneuten Gipfeltreffen.

SG Konstanz – ESV Männer II 6:2 MP, 18:6 SP, 3169:2921 Kegel

Auf den schweren Bahnen in Singen taten sich Männer II schwer. Gegen die heimstarken Gastgeber vom Bodensee war kein Kraut gewachsen.Für den ESV spielten: Volker Plesse 532/1, Simon Kläger 518/0, Marc Clausse 492/0, Bernd Rosche 476/1, Frank Robel 464/0 und Enrico Roth 439/0.

KSC Önsbach I – ESV Frauen I 5:3 MP, 9:15 SP, 3069:3068 Kegel

Gegen den Tabellenletzten rechneten sich die Rottweilerinnen schon gewisse Siegchancen aus. Es wurde ein verrücktes Spiel.Es begann zunächst gar nicht gut für den ESV. Im ersten Durchgang gaben Manuela Halblaub mit 492/0, Annette Kazenwadel 490/0 und Petra Engler 485/0 alle Punkte ab.

Das Spiel war eigentlich schon für die Gastgeber vorentschieden. Doch dann übernahm der ESV das Ruder und gab im letzten Durchgang von zwölf möglichen Sätzen nur einen ab.Am Ende wäre vermutlich ein Unentschieden das gerechteste Ergebnis gewesen: Der ESV hatte deutlich mehr Sätze auf seinem Konto und Önsbach war von den Fehlwürfen her besser.

Der Blick geht nach vorne. In zwei Wochen gilt es zuhause wieder zu punkte. Dann kommt der Tabellenführer Kaiserlautern. Das wird wieder ein Ritt auf heißen Kufen.

Die Frauen II hatten spielfrei.

 

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