Aufgestiegen: Dennis Bastian (links) und Stefan Schick. Foto: Frohnert

Das Schieds­rich­ter­ge­spann Den­nis Bas­ti­an und Ste­fan Schick steigt nach einer erfolg­rei­chen Sai­son in der Würt­tem­berg­li­ga in die viert­höchs­te Spiel­klas­se, der BW-Ober­li­ga, auf.

 

Den­nis Bas­ti­an aus Tutt­lin­gen und Ste­fan Schick aus Obern­dorf sind ab der kom­men­den Sai­son das höchst­klas­si­ge Team des Hand­ball­be­zirks Neckar-Zol­lern. Dabei hat­ten sie erst in der ver­gan­ge­nen Spiel­zeit den Sprung aus der Lan­des, die Würt­tem­berg­li­ga, geschafft.

Wir dach­ten, dass wir im ers­ten Jahr unter die ers­ten fünf von 20 Gespan­nen kom­men kön­nen, aber damit haben wir nicht gerech­net“, freut sich Schick und fügt hin­zu: „Das ist bereits der drit­te Auf­stieg in Fol­ge.“

Den­nis Bas­ti­an (33 Jah­re), der seit 16 Jah­ren Schieds­rich­ter ist, pfeift für die HSG Fridingen/Mühlheim, Ste­fan Schick (35 Jah­re) ist bereits seit 20 Jah­ren für die HSG Neckar­tal im Ein­satz. Inzwi­schen haben sie in 13 Jah­ren als Gespann meh­re­re hun­der­te Spie­le im Jugend- und Erwach­se­nen­be­reich auf Bezirks- und Ver­bands­ebe­ne zusam­men gelei­tet.

Sie began­nen im Jahr 2005, als sich Schicks ers­ter Team­part­ner auf sei­ne Lauf­bahn als Spie­ler kon­zen­trier­te. Im Nach­hin­ein stell­te es sich für bei­de als Glücks­fall her­aus: Über Lan­des- und Ver­bands­li­ga schaff­ten sie bereits 2008 den erst­ma­li­gen Auf­stieg in die Würt­tem­berg­li­ga. Auf­grund einer beruf­li­chen Aus­zeit lei­te­ten sie zwi­schen 2011 und 2015 nur Spie­le im Hand­ball­be­zirk, bevor sie ent­schie­den, sich wie­der für die Ver­bands­ebe­ne qua­li­fi­zie­ren zu wol­len. „Der Nach­teil war, dass wir wie­der von ganz unten neu begin­nen muss­ten“, erklärt Schick.

Wie die ande­ren Schieds­rich­ter müs­sen sich bei­de den Beur­tei­lun­gen der Ver­ei­ne und neu­tra­ler Beob­ach­ter stel­len. Nur bei durch­weg sehr guten Leis­tun­gen kön­nen sich Gespan­ne für höhe­re Klas­sen emp­feh­len.

Als Erfolgs­re­zept geben bei­de an, dass sie auf­grund ihrer gro­ßen Erfah­rung die nöti­ge Ruhe und Abge­klärt­heit mit­brin­gen. „Was dir im Alter von 30 Jah­ren als Sou­ve­rä­ni­tät aus­ge­legt wird, kri­ti­sie­ren die Ver­ei­ne oft als Arro­ganz“, zieht Bas­ti­an Bilanz. In den letz­ten Jah­ren hat­te sich ihr Anse­hen bei den Ver­ei­nen enorm ver­bes­sert. In der kom­men­den Sai­son wer­den die Kar­ten jedoch neu gemischt.

Unser Ziel als Neu­lin­ge ist es, dass wir uns in der BW-Ober­li­ga als Team eta­blie­ren. Viel­leicht ist das Ende noch nicht erreicht“, so Bas­ti­an und lässt den Blick in Rich­tung drit­te Liga schwei­fen. Zunächst berei­tet sich die bei­den jedoch auf den kom­men­den Lehr­gang in Stein­bach vor.