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Sonntag, 27. September 2020

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Corona-Pandemie kostet Rottweiler Jungs die Meisterschaft

Jugendhandball

Die Saison 2019/20 der C-Jugend-Handballer der HSG Rottweil war ein voller Erfolg

Bereits im März 2019 begann die Vorbereitung auf das Qualifikationsturnier für die Landesliga. Die Jungs, die von den Brüdern Nico und Tim Singer sowie von Felix und Patrick Müller trainiert wurden, mussten sich für den begehrten Platz in der Landesliga durch zwei Qualifikationsturniere kämpfen. Dieses Mal klappte es ohne große Hürden.

In der vergangenen Saison 2018/19 war die Enttäuschung groß gewesen, als die Mannschaft wegen eines Tores die Landesliga verpasste. Doch die Jungs der C-Jugend blieben weiter motiviert am Ball, und nach einer Meisterschaft in der Bezirksliga in der Saison 2018/19 schafften sie letztes Jahr im Mai den Einzug in die Landesliga.

Für alle war klar, dass es nun heißen musste, noch härter zu trainieren, um gegen die besten Teams Württembergs bestehen zu können. Deshalb schrieben die motivierten Handballer am Anfang der Saison ihre Ziele auf ein Plakat, das zu jedem Spiel mitgenommen wurde. Die Ziele waren: 1. Platzierung erster bis driter Platz, 2. die beste Abwehr der Liga, 3. die beste Mannschaft im Bezirk und 4. immer als geschlossenes und zusammenhaltendes Team auftreten.

Die Ziele waren natürlich für die erste Landesligasaison sehr hochgesteckt, doch Trainer Felix Müller versprach den Jungs, wenn sie sich ins Zeug legen und hart an sich arbeiten, dann werden alle Ziele möglich sein. Die Mannschaft startete gut in die Saison. Mit zwei deutlichen Siegen zu Beginn holten sie sich Selbstvertrauen. Doch am dritten Spieltag war der Gegner das Team HC Hard aus Österreich, eine Mannschaft auf Augenhöhe. In der Arena in Hard, in der auch die erste Männermannschaft von Hard ihre Bundesligaspiele absolviert, kämpften die Rottweiler für ihre Ziele. Es gab einen ständigen Führungswechsel, und beide Mannschaften waren gleich auf. Zehn Minuten vor Schluss hatten die Rottweiler eine kleine Führung ausgebaut, doch gaben sie diese wieder her und verloren zum Schluss nach einem Krimi mit einem Tor Differenz.

Die Saison ging weiter, und sowohl Rottweil als auch Hard gewannen weiterhin alle Spiele. Es sah fast danach aus, als wäre das Rückspiel gegen Hard das Spiel um die Meisterschaft. Diese Situation kennen die Trainer und Spieler nur zu gut, so Trainer Nico Singer: „Vor zwei Jahren spielten wir auch um die Meisterschaft in der D-Jugend. Damals verloren wir das Hinspiel gegen Spaichingen mit einem Tor, aber gewannen das Rückspiel mit zwei Toren und wurden dadurch Meister“. Die Spannung war kurz vor dem Spiel kaum auszuhalten, als Hallensprecher Finn Green, der letztes Jahr die Spiele des HBW Balingen-Weilstetten kommentierte, beide Mannschaften auf das Spielfeld rief. Dann ging es auch schon los, und die Rottweiler zeigten ihre gefürchtete Abwehr von der ersten Sekunde an. Die Spieler aus Hard fanden kaum Möglichkeiten, diese Abwehr zu überwinden, und kassierten dafür im Gegenzug viele Konter. Auch eine Auszeit der Gästetrainer half nicht gegen die heiß gelaufene Rottweiler Mannschaft. Zum Schluss gab es einen deutlichen 29:12-Sieg gegen den Bundesliganachwuchs aus Hard.

„Wahnsinn, was die Jungs da abgeliefert haben – so was habe ich selten gesehen“, sagte Trainer Tim Singer begeistert. „Jeder hat echt alles gegeben und gekämpft wie noch nie“. Nach diesem Sieg war die Meisterschaft greifbar nah. Wenn beide Mannschaften, Rottweil und Hard, die restlichen drei (Hard) und vier Spiele (Rottweil) noch gewinnen, wird die HSG Rottweil Meister, weil sie deutlicher gegen Hard gewonnen hatte.

Doch es kam anders als gedacht. Durch die Corona-Pandemie wurde Mitte März die Saison beendet. Damit gab es keinen offiziellen Meister. Zum Zeitpunkt des Abbruches hatte das Team aus Hard ein Spiel mehr und steht auf dem ersten Platz – offiziell weil der Punktequotient höher ist (Punkte geteilt durch Spiele mal 100), wie auf der Webseite des HVW zu lesen ist.

Trotz allem wissen die Jungs aus Rottweil, dass sie die inoffiziellen Meister in dieser Saison sind, auch wenn es dieses Jahr keinen Wimpel gibt. „Ich finde, das Team kann richtig stolz auf sich sein“, sagte Trainer Patrick Müller ,,wir haben unsere hochgesteckten Ziele mehr als übertroffen, und die Jungs haben sich dieses Jahr wieder toll weiterentwickelt. Ich hoffe, sie bleiben weiterhin so engagiert und motiviert wie bisher – dann können sie noch viel erreichen“.

Leider verlassen nach dieser Saison zwei Jungs das Team aus Rottweil. Linus Bee und Maik Walz wechseln zur JSG Balingen-Weilstetten, um dort in einer noch höheren Spielklasse zu spielen. Das Trainerteam aus Rottweil ist sich sicher, dass dies der richtige Weg für die zwei talentierten Handballer ist, und auch das Team steht geschlossen hinter dieser Entscheidung und wünscht den beiden viel Glück.

 

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