Denise Döttling. Foto: pm

ROTTWEIL – Lan­des­li­ga Damen: TTC Rott­weil ver­sus SpVgg Weil der Stadt  8:4

Es ist ange­rich­tet. Das Top­spiel um den Ver­bands­klas­se-Auf­stieg, Ers­ter gegen Zwei­ter, am kom­men­den Sonn­tag­mor­gen beim eben­falls noch unge­schla­ge­nen Tabel­len­füh­rer in Müh­rin­gen kann kom­men. Aber zunächst zur Chro­no­lo­gie der Ereig­nis­se.  Am ver­gan­ge­nen Sonn­tag emp­fing der TTC Rott­weil in der hei­mi­schen Dop­pel­sport­hal­le das bis dahin glei­cher­ma­ßen noch unge­schla­ge­ne Team der SpVgg Weil der Stadt.

Wäh­rend in den bei­den Dop­peln die Paa­rung aus Selin Wehr­mann und Ele­na Zepf ihre Füh­rung nicht hal­ten konn­ten und noch unnö­ti­ger­wei­se den Kür­ze­ren zogen, ran­gen Anna Sikeler und Deni­se Dött­ling das geg­ne­ri­sche Spit­zen­dop­pel mit 3:1‑Sätzen nie­der und bestä­tig­ten, dass der TTC mit ihnen wohl eines der bes­ten Lan­des­li­ga-Dop­pel stel­len darf.

In den dar­auf­fol­gen­den Ein­zel­par­ti­en leg­ten Dött­ling und Wehr­mann mit sou­ve­rä­nen Erfol­gen nach, wäh­rend Sikeler sich erst im Ent­schei­dungs­satz, wenn auch ver­dien­ter­ma­ßen durch­set­zen konn­te. Eine Zwi­schen­füh­rung von 4:1 gab eine ers­te opti­mis­ti­sche Ten­denz vor. Wäh­rend Dött­ling, die sich tags zuvor beim Bezirks­klas­se-Spiel der zwei­ten Her­ren­mann­schaft eine Knie­ver­let­zung zuzog, sich nichts­des­to­trotz allein durch ihre Klas­se im Auf- und Rück­schlag deut­lich durch­setz­te, ver­lor Mit­spie­le­rin Zepf am Neben­tisch in eben­sol­chem Eil­tem­po. Als zusätz­lich dann auch noch Anna Sikeler, die men­tal wirk­lich nicht ihren bes­ten Tag erwisch­te, ihr zwei­tes Ein­zel unnö­tig im fünf­ten Satz abgab und Mann­schafts­füh­re­rin Selin Wehr­mann ihr eben­so ver­meid­bar nach­ahm­te, droh­te plötz­lich wie­der Span­nung auf­zu­kom­men. 

Nach eines wie­der­holt kla­ren Sie­ges durch Spit­zen­spie­le­rin Dött­ling, tra­ten nun auch ihre Kol­le­gin­nen Wehr­mann und Zepf moti­viert und auf Revan­che sin­nend an die Plat­ten. Zwei kon­zen­trier­te und struk­tu­rier­te Spiel­an­la­gen ebne­ten infol­ge­des­sen den Weg zu den bei­den sou­ve­rä­nen Ein­zel-Tri­um­phen und eines ver­dien­ten 8:4‑Heimerfolges, der durch­aus noch deut­li­cher hät­te aus­fal­len kön­nen. Gegen die offen­siv spiel­star­ken, jun­gen Damen des TTC Müh­rin­gen gilt es jedoch wie­der, ein deut­lich fokus­sier­te­res Gesicht zu zei­gen.