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Rottweil
Donnerstag, 12. Dezember 2019
Start Sport Dem Per­so­nal­eng­pass erfolg­reich getrotzt

Dem Personalengpass erfolgreich getrotzt

Tisch­ten­nis


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Bezirks­klas­se Her­ren: SV Berg­fel­den – TTC Rott­weil II 7:9. Zum Sai­son­auf­takt in der Bezirks­klas­se der Her­ren gas­tier­te die Lan­­des­­li­­ga-Reser­­ve des TTC Rott­weil beim Bezirks­­li­­ga-Abstei­ger aus Berg­fel­den und erkämpf­te sich trotz erheb­li­cher Per­so­nal­not einen knap­pen, wenn auch ver­dien­ten Aus­wärts­er­folg.

Bereits in den Ein­gangs­dop­peln gin­gen die Gäs­te mit Sie­gen durch das Duo Link/Woehrstein sowie gegen die geg­ne­ri­sche Spit­zen­paa­rung durch Schubnell/Traub in Front. Ein­zig das jun­ge Damen­dop­pel aus Döttling/Sikeler muss­te sich äußerst unglück­lich im Ent­schei­dungs­satz beu­gen.

Im Anschluss leg­ten die Rott­wei­ler mit zwei Sie­gen im vor­de­ren Paar­kreuz aller­dings direkt nach und schraub­ten den Spiel­stand auf 4:1. Wäh­rend Mar­kus Wöhr­stein Berg­fel­dens Schla­gen­hauf regel­recht demon­tier­te, zeig­te Traub beson­ders im Ent­schei­dungs­satz sein gan­zes Poten­zi­al.

Die Haus­her­ren gaben jedoch zu kei­ner Zeit auf und kämpf­ten um jeden Ball, sodass auf Rott­wei­ler Sei­te ein­zig Deni­se Dött­ling noch punk­ten konn­te. Die spon­tan ein­sprin­gen­de Anna Sikeler zeig­te trotz feh­len­den Trai­nings eine soli­de Tages­leis­tung – allein das nöti­ge Spiel­glück war ihr in den ent­schei­den­den Pha­sen nicht ver­gönnt.

Neben der druck­voll offen­siv und mutig agie­ren­den Deni­se Dött­ling, die bei ihrer Her­­ren-Pre­­mie­­re gleich bei­de Ein­zel gegen spiel­star­ke Geg­ner ergat­ter­te, bekam auch Rott­weils Vor­sit­zen­der Wöhr­stein an jenem Abend sei­ne Ner­ven in den Griff und unter­strich mit sei­nem zwei­ten Ein­zel­er­folg, war­um er die­se Sai­son neben Hoch­mös­sin­gens Mar­tin Feh­ren­ba­cher als der ver­meint­lich bes­te Spie­ler der Bezirks­klas­se gilt.

Als dann auch noch Manu­el Schub­nell mit Hil­fe eines sou­ve­rä­nen Sie­ges sei­ne Team­ka­me­ra­den mit einer Füh­rung in das Ent­schei­dungs­dop­pel schick­te, fing sich auch der an die­sem Tage men­tal ziem­lich blo­ckier­te Ste­fan Link wie­der – und wie. Mit jedem gespiel­ten Ball fand er mehr Ver­trau­en in sei­ne Offen­siv­stär­ke und zeig­te an der Sei­te Wöhr­steins, dass es in jenem Schluss­dop­pel für die Haus­her­ren nichts mehr zu erben gab.

Die­ser erfolg­rei­che Sai­son­start ist in der aus­ge­gli­chen star­ken Liga, mit gleich drei direk­ten Abstei­gern sowie einem zusätz­li­chen Rele­ga­ti­ons­platz, bereits der ers­te Mut machen­de Fin­ger­zeig für die wei­te­ren kniff­lig engen Begeg­nun­gen.

 

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