Philpp Rieger und Stafan Reichelt. Foto: pm

ROTTWEIL – Lan­des­li­ga Her­ren: TTC Rott­weil – TTG Unter­rei­chen­bach-Denn­jächt  9:5

Nach der lang­ersehn­ten Lan­des­li­ga-Rück­kehr in die­sem Früh­som­mer gin­gen die ers­ten drei Sai­son­spie­le des TTC Rott­weil alle­samt aus­wärts und teils unglück­lich bis unnö­tig ver­lo­ren. Nun kam es zum ers­ten Heim­spiel in der neu­en spiel­star­ken Klas­se. Der Geg­ner, und das mach­te die Ange­le­gen­heit spek­ta­ku­lä­rer, soll­te die TTG Unter­rei­chen­bach-Denn­jächt sein, gegen die man im Mai die­ses Jah­res den Lan­des­li­ga-Auf­stieg zunächst bei­na­he ver­spiel­te.

Zur Par­tie reis­ten die Gäs­te in Best­be­set­zung und im Ver­gleich zur Vor­sai­son mit neu­er Num­mer 1 an. TTC-Cap­tain Ste­fan Rei­chelt konn­te eben­falls per­so­nell aus dem Vol­len schöp­fen. Die Haus­her­ren hat­ten sich viel vor­ge­nom­men und san­nen auf Revan­che für die knap­pe Rele­ga­ti­ons-Nie­der­la­ge.

Bereits die Dop­pel ver­lie­fen plan­ge­mäß: Hirschberg/Käshammer gewan­nen unge­fähr­det, Müller/Lehmann hat­ten trotz Nie­der­la­ge auch gute Momen­te und Dop­pel 3 sieg­te mit sehr guter Leis­tung (Rie­ger) und maxi­mal soli­der Per­for­mance (Rei­chelt). Doch bereits in den ers­ten Ein­zeln droh­te sich das Blatt zu wen­den. Gerd Mül­ler hat­te – auch ver­let­zungs­be­dingt – weni­ge Chan­cen, eben­so lag Sebas­ti­an Hirsch­berg bereits schein­bar aus­sichts­los gegen Sei­del zurück. Ein gut gewähl­tes Time-Out von Mann­schafts­kol­le­gin Jen­ny Käs­ham­mer half ihm aber wie­der zurück in die Spur. Tat­säch­lich dreh­te Rott­weils Abwehr­spie­ler das Match mit atem­be­rau­ben­den Bäl­len noch zu sei­nen Guns­ten. In der Mit­te konn­te Phil­ipp Rie­ger nicht an sei­ne Dop­pel­leis­tung anknüp­fen, wäh­rend Ste­fan Rei­chelt gegen Gaa eine wirk­lich gute Vor­stel­lung zeig­te. Den­noch stand Rei­chelt kurz vor der Nie­der­la­ge, erst neue tak­ti­sche Vari­an­ten brach­ten einen über­ra­schen­den Erfolg im Ent­schei­dungs­satz zum 4:3‑Zwischenstand. Umkämpft war eben­falls der Sieg Jen­ny Käs­ham­mers über Mate­ri­al­spie­ler Trei­ber, wohin­ge­gen Timo Leh­mann sich an Sawa schad­los hielt.

Nach einer wei­te­ren Nie­der­la­ge auf Sei­ten des TTC, punk­te­te Hirsch­berg nach sehr guter Vor­stel­lung gegen Becht zum Spiel­stand von 7:4. Aus­ge­gli­chen ging es im fol­gen­den Paar­kreuz wei­ter. Wie­der­um sieg­te hier Rei­chelt und sicher­te bereits einen Punkt für die Haus­her­ren. Noch wäre für die Gäs­te ein Unent­schie­den mög­lich gewe­sen, doch Jen­ny Käs­ham­mer wank­te in vier Sät­zen gegen Sawa, wenn über­haupt, nur kurz­zei­tig und mach­te den ers­ten Erfolg für die TTC-ler per­fekt.

Nächs­ten Sonn­tag sol­len nach Mög­lich­keit beim Mit­auf­stei­ger SSV Schön­münz­ach wei­te­re Zäh­ler ein­ge­fah­ren wer­den. Aber Vor­sicht ist gebo­ten: Zu unter­schät­zen sind die Bai­ers­bron­ner sicher nicht.