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Landkreis Rottweil
Dienstag, 25. Februar 2020

Dominik Weidmann erhält seinen Deutschen Meistertitel zurück

Wettkampfleitung sieht Kampfgericht in der Pflicht

Erst Meister, dann nicht, jetzt doch wieder: Der Werfer Dominik Weidmann von der SG Schramberg ist nun definitiv Deutscher Meister im Schleuderball. Dies teilt sein Trainer Thorsten Simon mit.

Beide müssen ganz schön sauer gewesen sein: Weidmann hatte beim Wettkampf im Rahmen des Deutschen Turnfestes in Berlin am weitesten geworfen und freute sich über den Titel des Deutschen Meisters. Doch der Trainer des Zweitplatzierten aus Abbehausen legte Widerspruch ein – und siehe da: Die ersten beiden Würfe Weidmanns wurden annulliert, weil ein Finger des Werfers falsch gebunden gewesen sei. Das Kampfgericht wies den mündlichen Einspruch von Simon zurück – „mit unschlüssigen Argumenten“, wie Simon schreibt.

Noch auf der Heimfahrt von Berlin verfasste der Trainer einen schriftlichen Einspruch an die oberste Wettkampfleitung des Deutschen Turnfestes mit Verweis auf die Satzung, die belegt, dass das Kampfgericht vor Ort Weidmann auf das falsche Tapen hätte hinweisen müssen. Dem wurde nun stattgegeben.

So freuen sich nun Dominik, sein Trainer und die SG Schramberg über den weiteren Deutschen Metern übertraf Dominik seine Bestleistung um mehr als sechs Meter. Zusammengefasst war der Aufenthalt beim Deutschen Turnfest in Berlin mit drei Turnfestsiegen und nun noch einem Deutschen Meistertitel im Schleuderball einfach überragend, so der Trainer.

 

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