Dominik Weidmann beim Schleuderball: Deutscher Meister nach Querelen. Foto: pm

Erst Meis­ter, dann nicht, jetzt doch wie­der: Der Wer­fer Domi­nik Weid­mann von der SG Schram­berg ist nun defi­ni­tiv Deut­scher Meis­ter im Schleu­der­ball. Dies teilt sein Trai­ner Thors­ten Simon mit.

Bei­de müs­sen ganz schön sau­er gewe­sen sein: Weid­mann hat­te beim Wett­kampf im Rah­men des Deut­schen Turn­fes­tes in Ber­lin am wei­tes­ten gewor­fen und freu­te sich über den Titel des Deut­schen Meis­ters. Doch der Trai­ner des Zweit­plat­zier­ten aus Abbe­hau­sen leg­te Wider­spruch ein – und sie­he da: Die ers­ten bei­den Wür­fe Weid­manns wur­den annul­liert, weil ein Fin­ger des Wer­fers falsch gebun­den gewe­sen sei. Das Kampf­ge­richt wies den münd­li­chen Ein­spruch von Simon zurück – „mit unschlüs­si­gen Argu­men­ten“, wie Simon schreibt.

Noch auf der Heim­fahrt von Ber­lin ver­fass­te der Trai­ner einen schrift­li­chen Ein­spruch an die obers­te Wett­kampf­lei­tung des Deut­schen Turn­fes­tes mit Ver­weis auf die Sat­zung, die belegt, dass das Kampf­ge­richt vor Ort Weid­mann auf das fal­sche Tapen hät­te hin­wei­sen müs­sen. Dem wur­de nun statt­ge­ge­ben.

So freu­en sich nun Domi­nik, sein Trai­ner und die SG Schram­berg über den wei­te­ren Deut­schen Metern über­traf Domi­nik sei­ne Best­leis­tung um mehr als sechs Meter. Zusam­men­ge­fasst war der Auf­ent­halt beim Deut­schen Turn­fest in Ber­lin mit drei Turn­fest­sie­gen und nun noch einem Deut­schen Meis­ter­ti­tel im Schleu­der­ball ein­fach über­ra­gend, so der Trai­ner.