Drei Schramberger qualifizieren sich für die Deutschen Meisterschaften

SG Schramberg beim Landesturnfest

823
Sie kamen, sahen, und einige siegten auch: Die Schramberger beim Landesturnfest. Fotos: SG

Acht Leicht­ath­le­ten mit zwei Trai­nern der SG Schram­berg  nah­men an Wett­kämp­fen des Lan­des­turn­fests in Ulm teil. Das Lan­des­turn­fest hat immer einen beson­de­ren Stel­len­wert, da es nur alle vier Jah­re aus­ge­rich­tet wird.

Das olym­pi­sche Mot­to „Dabei­sein ist alles“ war den Schram­ber­gern nicht genug. Neben den zu erwar­ten­den guten Plat­zie­run­gen kamen auch eini­ge über­ra­schen­de Topp­lat­zie­run­gen her­aus.

Wie schon fast erwar­tet, gewann Domi­nik Weid­mann die Lan­des­meis­ter­schaft der U20 im Schleu­der­ball­wer­fen mit 54,85 Metern. Eben­falls auf Platz eins gelang­te er tags dar­auf im Leicht­ath­le­tik Vier­kampf (Schleu­der­ball, Kugel­sto­ßen, Weit­sprung, 100-Meter-Lauf) und deklas­sier­te dabei die Kon­kur­renz, indem er mit 45,59 über zehn Punk­te Vor­sprung zum Zweit­plat­zier­ten hat­te. Neben sei­ner Ver­bes­se­rung im Schleu­der­ball auf 57,30 Meter sind vor allem 5,70 Meter im Weit­sprung und 12,28 Sekun­den im 100 Meter-Lauf von einem über 90 Kilo schwe­ren Ath­le­ten die Grün­de die­ses Top­er­geb­nis­ses.

Ähn­lich erfolg­reich ver­lie­fen auch Mar­tin Bechers Wett­kämp­fe. Mit einem Podest­platz beim Schleu­der­ball hat sein Trai­ner gelieb­äu­gelt, was Mar­tin auch rou­ti­niert umsetz­te und einen guten drit­ten Platz erziel­te. Mar­tins Pau­ken­schlag kam dann beim Stein­sto­ßen, als er in sei­nem aller­ers­ten Wett­kampf in die­ser Dis­zi­plin und auf­grund einer Bän­der­ver­let­zung auch ohne Trai­ning den Titel hol­te. Nach 7,50 Metern im ers­ten Ver­such folg­ten 8,50 Meter im drit­ten und sehr star­ke 9,46 Meter im fünf­ten Ver­such mit dem zehn Kilo schwe­ren Eisen­block.

Eine Teil­nah­me im Schleu­der­ball woll­te sich auch Wurf­trai­ner Thors­ten Simon bei der Män­ner­klas­se nicht neh­men las­sen. Die letz­ten Mona­te hat­te er immer wie­der mit sei­nen Ath­le­ten mit­trai­niert, um nach 16 Jah­ren Wett­kampf­ab­sti­nenz wenigs­tens etwas in Form zu kom­men. Eine kurz­fris­ti­ge Rücken­ver­let­zung mach­te es dann aber fast unmög­lich teil­zu­neh­men, wes­we­gen Thors­ten sich auf einen ein­zi­gen Ver­such beschränk­te. Mit die­sem einen Ver­such sicher­te er sich den Titel des Vize­meis­ters und qua­li­fi­zier­te sich mit 60,37 Metern, eben­so wie sei­ne bei­den Schütz­lin­ge, für die Deut­schen Meis­ter­schaf­ten.

Eben­falls sicher­te sich Cari­na Wil­lig im Vier­kampf der U18 mit 38,43 Punk­ten einen her­vor­ra­gen­den zwei­ten Platz und schei­ter­te nur um 0,18 Punk­te am Titel­ge­winn. Her­vor­zu­he­ben ist vor allem ihre Wei­te im Weit­sprung mit 4,93 Metern. Die Sprint- und Sprung­dis­zi­pli­nen wur­den vor Ort von einem zwei­ten Trai­ner der SG Schram­berg, Jür­gen Fal­ler, betreut.

Auch alle wei­te­ren Leis­tun­gen waren sehens­wert. Lisa Her­den sicher­te sich bei den Ein­zel­meis­ter­schaf­ten der U18 Platz fünf im Stein­sto­ßen sowie Platz acht im Schleu­der­ball. Im leicht­ath­le­ti­schen Vier­kampf der U18 kam Anna Storz auf Platz acht mit 32,54 Punk­ten, Seli­na Trost auf Platz zehn mit 32,04 Punk­ten sowie Han­na Schle­gel mit 31,23 Punk­ten auf Platz 13. Fabi­en­ne Fahr­ner star­te­te im Misch­wett­kampf mit Leicht­ath­le­tik, Schwim­men und Rope Skip­pings und reih­te sich bei 223 Star­te­rin­nen im vor­de­ren Drit­tel ein.

Diesen Beitrag teilen …