Ein „Kleiner Stern des Sports“ geht nach Rottweil

Bei der Preisverleihung: Andreas Felchle (Vizepräsident Landessportverband Baden-Württemberg), Gislinde Sachsenmaier (Vorstandsmitglied Volksbank Rottweil), Dr. Roman Glaser (Präsident Baden-Württembergischer Genossenschaftsverband), Daniel Kästner (2. Vorsitzender Rugby Club Rottweil), Volker Schebesta MdL (Staatssekretär Ministerium für Kultus, Jugend und Sport), Niko Kappel (Kugelstoßer)

Die baden-würt­tem­ber­gis­chen Volks- und Raif­feisen­banken haben in Stuttgart Vere­ine zu „Ster­nen des Sports“ erk­lärt. Zu einem kleinen Stern ist der Rot­tweil­er Rug­by Club gekürt wor­den.

Mit einem „Kleinen Stern des Sports“ in Sil­ber ist der Rug­by Club Rot­tweil aus­geze­ich­net wor­den. Dem Vere­in gehe es darum, die zen­tralen Werte des Rug­by-Sports – Sol­i­dar­ität, Diszi­plin, Respekt und Lei­den­schaft – Kindern und Jugendlichen zu ver­mit­teln, hieß es in der Lau­da­tio. Darüber hin­aus begreife der Vere­in den kör­per­be­ton­ten aber fairen Sport als geeignete Maß­nahme zur Gewalt­präven­tion sowie zur Förderung von Inte­gra­tion.

Zur Umset­zung dieser Ziele ver­anstal­tet der Rot­tweil­er Club Turniere und unter­hält Koop­er­a­tio­nen mit Schulen. Im Zuge dessen kann Rug­by im Sportun­ter­richt gespielt und als zusät­zliche Arbeits­ge­mein­schaften ange­boten wer­den. Auf diese Weise kon­nte bere­its mehr als 1.000 Jugendlichen Rug­by näher gebracht wer­den. Außer­dem engagiert sich der Rug­by Club bei der Inte­gra­tion spanis­ch­er Fam­i­lien in der Region, die auf­grund der hohen Jugen­dar­beit­slosigkeit in Spanien nach Deutsch­land gezo­gen sind. Und min­der­jährige, allein reisende Flüchtlinge kön­nen am reg­ulären Jugend­train­ing des Vere­ins teil­nehmen.

Ein „Klein­er Sterne des Sports“ in Sil­ber ist mit 1250 Euro dotiert.

Die Ausze­ich­nung „Sterne des Sports“ wird auf kom­mu­naler, Lan­des- und Bun­de­sebene vergeben. Eine Jury aus Vertretern des Sports, der Volks­banken und Raif­feisen­banken, der Kom­munen sowie der Medi­en bew­erten die einge­hen­den Bewer­bun­gen