Start Sport Enor­mes Talent erneut unter Beweis gestellt

Enormes Talent erneut unter Beweis gestellt

Jugend-Tisch­ten­nis

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Bei den Bezirks­meis­ter­schaf­ten der Jugend in Wehin­gen star­te­te der TTC Rott­weil mit ins­ge­samt 14 Jugend­li­chen. Er war zusam­men mit dem TSV Nusplin­gen nicht nur quan­ti­ta­tiv am stärks­ten ver­tre­ten, son­dern auch qua­li­ta­tiv wur­de durch­aus über­zeu­gen­de Arbeit abge­lie­fert.

Am Ort sei­nes bis­her größ­ten Erfol­ges zeig­te der vier­zehn­jäh­ri­ge Cesa­re Schiattarel­la auch sechs Wochen nach sei­nem Ran­g­­lis­­ten-Tri­umph erneut sein exor­bi­tan­tes Poten­zi­al. Er dik­tier­te mit rota­ti­ons­rei­chen Top­spins auf Vor­hand wie Rück­hand zumeist das Gesche­hen. Ins­be­son­de­re in den Par­ti­en gegen die bei­den Mit­fa­vo­ri­ten, Spai­chin­gens Paul Merkt sowie Deiß­lin­gens Jes­se Strun­skyy, agier­te er tak­tisch klug sowie tech­nisch sau­ber. Ein­zig gegen den aggres­siv auf­zie­hen­den Strun­skyy bedurf­te es auch etwas situa­ti­ven Spiel­glücks im Ent­schei­dungs­satz. Selbst als gegen Tur­nie­ren­de bis­wei­len die Kon­zen­tra­ti­on etwas nach­zu­las­sen droh­te, tru­gen ihn sei­ne zumin­dest an die­sem Tage äußerst posi­ti­ve Ein­stel­lung sowie sein her­aus­ra­gen­des Ball­ge­fühl schließ­lich zu drei über­ra­gen­den Sät­zen, so dass er im Fina­le Spai­chin­gens Merkt trotz des ver­lo­re­nen ers­ten Sat­zes nicht den Hauch einer Chan­ce ließ. Mit die­sem erneu­ten Erfolg qua­li­fi­zier­te sich der jun­ge Rott­wei­ler für die anste­hen­den Jahr­gangs­meis­ter­schaf­ten, wo Anfang Janu­ar in Met­zin­gen die jeweils Bes­ten aus vier Bezir­ken um Lan­­des-Star­t­­plät­­ze wett­ei­fern.

Eben jenes Ticket sicher­te sich bei der weib­li­chen Jugend im Top-Duell zwei­er Lan­­des­­li­­ga-Spit­zen­­spie­­le­­rin­­nen auch Deni­se Dött­ling. Sie hielt ihre ärgs­te Kon­kur­ren­tin, Nusplin­gens Vanes­sa Klai­ber, nach Start­schwie­rig­kei­ten dann doch noch sou­ve­rän mit 3:0 in Schach.

Doch auch die Jüngs­ten im Bun­de woll­ten ihren älte­ren Ver­eins­ka­me­ra­den in nichts nach­ste­hen. So errang Lukas Gei­ger einen beacht­li­chen und nicht unbe­dingt für mög­lich gehal­te­nen drit­ten Platz bei den Jun­gen U13. Eben­falls Drit­ter wur­den Seve­rin Stau­din­ger bei den Jun­gen U14 sowie Tim Schil­lings bei den Jun­gen U12. In eben jener Kon­kur­renz erspiel­te sich Dani­el Wel­ge einen sou­ve­rä­nen zwei­ten Platz, wobei er in der Höhe etwas über­ra­schend Nusplin­gens Leon Rich­ter unter­lag.

Endstation Viertelfinale

Bei den Jun­gen U18 muss­te sich Car­los Hoff­mann im Vier­tel­fi­na­le dem spä­te­ren Sie­ger, Jonas Rit­ter vom TSV Nusplin­gen, geschla­gen geben. Leart Mula­ki schied eben­falls im Vier­tel­fi­na­le der Jun­gen U14 knapp und etwas unglück­lich gegen den spä­te­ren Fina­lis­ten, Jus­tin Scherf vom TTC Spai­chin­gen, aus. Auch Noah Cal­lies hat­te in die­ser Alters­klas­se nicht unbe­dingt For­tu­na auf sei­ner Sei­te – er muss­te sich trotz anspre­chen­der Tages­leis­tung sei­nen Ner­ven, ver­meid­ba­ren Feh­lern und somit zwei­en sei­ner Geg­ner jeweils recht bit­ter im Ent­schei­dungs­satz beu­gen. David Grat­wohl, Kili­an Rai­mann, Nils Gei­ger und Vere­na Karg muss­ten trotz durch­aus guten Tisch­ten­nis’ in ihren teils stark besetz­ten Grup­pen noch etwas Lehr­geld bezah­len und ver­pass­ten – zumin­dest noch in die­sem Jahr – die K.o.-Runde.

Im Anschluss an die Ein­zel­run­den stan­den noch die Dop­­pel-Kon­kur­­ren­­zen auf dem Plan. Von der Eupho­rie sei­nes Ein­zel-Tri­um­­phes beflü­gelt, erhoff­te Cesa­re Schiattarel­la an der Sei­te sei­nes Deiß­lin­ger Tisch­ten­nis­freun­des Jes­se Strun­skyy auf den nächs­ten Tages­er­folg. Doch bei­den gelang es nicht, ihrer Favo­ri­ten­rol­le gerecht zu wer­den – zu vie­le Unkon­zen­triert­hei­ten und ein Hauch ver­spiel­te Über­heb­lich­keit säum­ten ihre Par­ti­en. Dem­entspre­chend folg­te rela­tiv unnö­tig, wenn auch ver­dient, im Halb­fi­na­le gegen das Spai­chin­ger Duo aus Paul Merkt und Tim Grud­no hauch­dünn das Aus.

Deni­se Dött­ling hat­te an der Sei­te der gehan­di­cap­ten Vere­na Karg eben­falls die Mög­lich­keit, sich an die­sem Tage das Dou­ble zu sichern. Ver­ge­be­ne Chan­cen, spe­zi­ell im vier­ten und fünf­ten Satz, sowie spiel­star­ke Geg­ne­rin­nen lie­ßen die bei­den am Ende aller­dings nur über Sil­ber jubeln.

 

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