Erste Punkte für Rottweil

Tischtennis

Endlich ohne Krücken, dafür stark mit dem Schläger: Rottweils Spitzenspieler Gerd Müller. Foto: ttc

Eine lang Pech­sträh­ne hat­ten die Tisch­ten­nis-Cracks vom TTC Rott­weil nach ihrem Auf­stieg in die Lan­des­klas­se. Aber nach einer von Ver­let­zungs­sor­gen durch­zo­ge­nen Vor­run­de, mit oft­mals gleich drei feh­len­den Stamm­spie­lern und 0:18 Punk­ten war es dem Team am Sonn­tag zum aller­ers­ten Mal in der Sai­son ver­gönnt, end­lich in Best­be­set­zung an die Plat­te zu tre­ten. Und gleich gab es gegen Reut­lin­gen II den ers­ten Sieg.

Spe­zi­ell der Rott­wei­ler Spit­zen­spie­ler Gerd Mül­ler agier­te bei sei­nem Pre­mie­ren­ein­satz gegen die jun­ge und spiel­star­ke Ver­bands­li­ga-Reser­ve der Reut­lin­ger bei­na­he so, als wäre er nie – mona­te­lang auf Krü­cken ver­brin­gend – weg gewe­sen. Doch auch sei­ne moti­vier­ten Mann­schafts­kol­le­gen waren gewillt, für die über­aus frus­trie­ren­de Vor­run­de Wie­der­gut­ma­chung zu betrei­ben.

Nach nur zwei Stun­den Spiel­zeit zeig­te man dem Geg­ner deut­lich mit 9:2 sei­ne Gren­zen auf. Unab­hän­gig davon, wie die Sai­son schluss­end­lich aus­ge­hen möge, stel­len die TTCler zumin­dest ein­mal unter Beweis, dass man – sofern sie nicht wie­der von einer so fol­gen­schwe­ren Ver­let­zungs­mi­se­re heim­ge­sucht wer­den – in der Bezirks­li­ga, bei allem erdenk­li­chen Respekt vor den dor­ti­gen Geg­nern, sport­lich eigent­lich nichts zu suchen haben. In zumeist annä­hern­der Best­be­set­zung antre­tend, wäre die­se Run­de ver­mut­lich sogar einer der ganz vor­de­ren (Aufstiegs-)Plätze im Rah­men des Mög­li­chen gewe­sen – nun ist es halt das Tabel­len­en­de.