Unser Foto zeigt die platzierten Spieler zusammen mit VDES-Bezirkssportleiter Artur Haus (ganz links). Foto: esv

In Rott­weil fan­den am ver­gan­gen Sonn­tag die Meis­ter­schaf­ten des Ver­ban­des Deut­scher Eisen­bah­ner-Sport­ver­ei­ne (VDES), Bezirk Würt­tem­berg, in der Dis­zi­plin Kegeln Clas­sic statt. Das Tur­nier wur­de im Koope­ra­ti­on mit Baden aus­ge­rich­tet, so dass aus der Bezirks­meis­ter­schaft eine „Baden-Würt­tem­ber­gi­sche“ wur­de.

 

Nach 2016 bekam der ESV Rott­weil die­ses Jahr wie­der den Zuschlag, das Tur­nier aus­rich­ten zu dür­fen. Die Kegel­sport­an­la­ge im ESV-Sport­heim Rott­weil war wie­der in bes­tem Zustand. Die Modi­fi­zie­run­gen im März (neue Kegel und Stand­plat­ten) zeig­te sich auch in die­sem Titel­kampf, dass vom Kegel­fall her die Rott­wei­ler Anla­ge jetzt zu den bes­ten im Land gehört.

 

Artur Haus, Bezirks­sport­lei­ter VDES Würt­tem­berg, wür­dig­te bei der Sie­ger­eh­rung das stets vor­bild­li­che ehren­amt­li­che Enga­ge­ment des ESV Rott­weil unter der Ver­ant­wor­tung des Vor­sit­zen­den Jens Kaschu­ba. In sei­ner kur­zen Rede muss­te Haus aber auch fest­stel­len, dass die dies­jäh­ri­gen Meis­ter­schaf­ten ver­mut­lich die letz­te in die­ser Form sein wer­den, da sich der Bezirk Würt­tem­berg nächs­tes Jahr auf­lö­sen wird, wenn sich kei­ne neu­en Funk­tio­nä­re fin­den. Und an die­ser Stel­le sieht es aktu­ell nicht gut aus.

 

Sport­lich war das Tur­nier trotz hoch­som­mer­li­cher Glut­of­en­tem­pa­ra­tu­ren von erst­klas­si­gen Leis­tun­gen geprägt.

Bei den Frau­en setz­te sich Anet­te Gewald vom ESV Rott­weil mit Abstand durch. Mit sehr guten 583 Kegeln schramm­te sie nur knapp an der magi­schen Gren­ze von 600 vor­bei. Zwei­te wur­de Ulri­ke Buchs­tor (ESV Vil­lin­gen) mit 543 Kegeln. Aman­da Halb­laub (ESV Rott­weil) hol­te sich den drit­ten Platz mit 529. Auch in der Team­wer­tung setz­ten sich die Rott­wei­ler Frau­en durch. Mit 2086 Kegeln ging der Titel nach Rott­weil. Zwei­ter wur­de der ESV Vil­lin­gen (2045).

 

Bei den Män­nern sah es lan­ge so aus, dass Chris­toph Lämm­le vom ESV Aulen­dorf deut­lich über die 600er-Mar­ke kommt. Am Ende muss­te er aber noch kämp­fen und wur­de Meis­ter mit 601 Kegeln. Zwei­ter wur­de Marc Bucher (ESV Vil­lin­gen) mit 585. Platz drei ging an Georg Kaschu­ba (ESV Rott­weil) mit 577.

Mit einer geschlos­se­nen Mann­schafts­leis­tung hol­te sich der ESV Rott­weil 1 die Team­wer­tung bei den Män­nern mit 2210 Kegeln. Um Platz zwei gab es einen Show­down zwi­schen Aulen­dorf und Vil­lin­gen; am Ende war das Glück bei Aulen­dorf. Mit 2163 hol­te sich der ESV Aulen­dorf mit nur einem Kegel Vor­sprung Platz zwei vor dem ESV Vil­lin­gen mit 2162. Eben­falls nur weni­ge Kegel dahin­ter lan­de­te der ESV Crails­heim mit 2151 auf Platz vier. Fünf­ter wur­de der Ravens­bur­ger ESV 2014 mit 2024 vor Rott­weil 2 mit 1837 Kegeln.