Im Winter wird geturnt

Bundesjugendspiele an der Eichendorffschule

Im Dezember stehen an der Eichendorffschule Rottweil neben dem Adventssingen auch die Bundesjugendspiele im Geräteturnen an. Nach der Übungsphase in den Wochen zuvor fiebern die meisten Kinder diesem sportlichen Höhepunkt entgegen.

Dementsprechend motiviert und hoch konzentriert starteten die Grundschüler dann auch in ihren Wettkampf. Es galt, die der Klassenstufe entsprechenden Übungen beim Balancieren auf dem Schwebebalken (die Älteren) und auf der umgedrehten Bank (die Jüngeren), beim Sprung am Kasten oder Bock, am Boden und am Barren unter den Augen der vier Wertungsrichter möglichst fehlerlos und mit perfekter Körperspannung zu präsentieren.

Wie in den Jahren zuvor bekam die Eichendorffschule dabei Unterstützung von Helmut Frenger und Roland Stimmler, die ihrer Aufgabe als Wertungsrichter in gewohnt engagierter Weise nachkamen.

Akrobatische Übung

Nach dem ersten Teil an den vier Geräten stand dann noch die Miteinanderübung an. Hier zeigten die Erst- und Zweitklässler eine Schattenhockwende an der Bank, die Drittklässler absolvierten eine akrobatische Übung in der Dreiergruppe, und die Viertklässler turnten möglichst synchron zu dritt mehrere Rollen vorwärts. Es zeigte sich, dass neben den turnerischen Fähigkeiten vor allem gute Absprachen und der Blick für den oder die Partner notwendig sind, um auch bei der Miteinanderübung eine hohe Punktzahl zu erreichen.

Wenige Tage später, als alle Punkte verrechnet und die Urkunden geschrieben waren, fand die Siegerehrung statt. Eingebettet in ein kleines Programm aus Yoga-Elementen und weihnachtlichen Liedern durften die Kinder mit den meisten Punkten in ihrer Klassenstufe eine ihrer Übungen vorturnen. Unter den Augen der Mitschülerinnen und Mitschüler sowie des Lehrerkollegiums der EDS hatte dabei das ein oder andere Kind mehr mit dem Lampenfieber zu kämpfen als mit der präsentierten Übung.

Dass die Miteinanderübung nicht nur eine besondere Herausforderung darstellt, sondern auch viel Spaß bereitet, zeigten mehrere Teams aus Klasse drei bei ihren akrobatischen Menschenpyramiden. Spontan ließen es sich drei Kolleginnen nicht nehmen, es den Kindern gleich zu tun und ebenfalls eine Akrobatikübung zu zeigen.

B. Lauterwein

 

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