Janina Hettich-Walz Startläuferin im deutschen Team

Biathlon-Staffel der Damen sichert sich Podestplatz

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Nach einem keineswegs zufriedenstellenden Staffelwettbewerb am vergangenen Sonntag in Oberhof hatten die deutschen Damen nur wenige Tage später beim zweiten Heimwettkampf in Ruhpolding die Chance, sich zu rehabilitieren.

Nach dem Ausfall von Vanessa Voigt und dem Ersatz durch Hanna Kebinger ergab sich auch eine Umstellung in der Reihenfolge beim deutschen Team.

Vor einer riesigen Zuschauerkulisse durfte sich Janina Hettich-Walz dieses Mal als Startläuferin bewähren. Sie lief auf der ersten Laufrunde konstant im Spitzenfeld mit. Nach einer schnellen ersten, fehlerlosen Liegendserie ging sie nahezu zeitgleich mit der führenden Staffel als Zweite wieder in die Loipe. Den Platz mit an der Spitze verteidigte sie sehr gut, leider verpasste sie dann aber doch durch zwei Schießfehler, verbunden mit zwei Nachladern, den Zug zu den drei führenden Nationen. Nach einer guten Schlussrunde wechselte sie auf Rang sechs liegend, jedoch zeitgleich mit Rang vier mit einem Rückstand von lediglich 18 Sekunden auf Sophia Schneider.

Entgegen der Staffel von Oberhof zeigte diese sich von ihrer besten Seite und konnte nicht zuletzt durch zwei fehlerfreie Schießen auf Rang vier liegend mit lediglich noch zehn Sekunden Rückstand auf Franziska Preuß übergeben.

Diese machte den Rückstand schnell wett und zeigte mit zehn Treffern ebenfalls eine überragende Schießleistung, so dass sie sogar als Führende, jedoch nur äußerst knapp vor Schweden und Frankreich, Hanna Kebinger ins Rennen schickte.

Kebinger wehrte sich gegen Elvira Oeberg und Julia Simon sehr gut und hatte nach einem ebenfalls fehlerfreien Liegendanschlag nur einen geringen Rückstand. Nach einem Nachlader im stehenden Anschlag hatte sie jedoch gegen die läuferisch besten Biathletinnen keine Chance mehr, konnte jedoch den dritten Platz mit letztlich lediglich 47 Sekunden Rückstand souverän „nach Hause laufen“.

Den Sieg holte sich nicht unerwartet Frankreich (4 Nachlader) vor Schweden (3 Nachlader + 0:09 Minute) und dem rehabilitierten deutschen Team (3 Nachlader + 0:47 Minute).

Sehr beeindruckend waren die tollen Schießleistungen nicht nur des deutschen Teams, sondern auch von allen anderen Spitzenmannschaften.

Mit diesem Erfolgserlebnis im Rücken will Janina Hettich-Walz nun auch bei den weiteren Wettbewerben beim „Heimweltcup“ in Ruhpolding angreifen, um sich einerseits weiter zu empfehlen und andererseits den bisher tollen 14. Rang im Gesamtweltcup zu verteidigen.

Am Freitag, 12. Januar, findet für die Damen um 14.30 Uhr der Sprintwettkampf statt, bevor am Sonntag, 14. Januar, um 12.30 Uhr der Verfolger die Rennen in Ruhpolding beschließt.

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