SCHRAMBERG, 18. Novem­ber (pm) – Den Tabel­len­füh­rer emp­fängt der süd­ba­di­sche Hand­ball-Lan­des­li­gist SG Schram­berg am Sams­tag: TuS Otten­heim kommt in den Schwarz­wald. Anpfiff ist um 20 Uhr in der Sul­ge­ner Kreis­sport­hal­le.

Nach dem Sieg ver­gan­ge­nes Wochen­en­de beim TuS aus Alten­heim kann die jun­ge Storz-Trup­pe befreit und ohne Druck die­se Par­tie ange­hen. Mit 8:6 Punk­ten ist sie im brei­ten Mit­tel­feld ange­sie­delt und mit dem jüngs­ten Erfolg wie­der auf die Erfolgs­spur zurück­ge­kehrt. Gera­de recht­zei­tig möch­te man mei­nen, wenn man die kom­men­de Par­tie betrach­tet: Die Otten­hei­mer als Urge­stein der Lan­des­li­ga Nord spie­len bis­her eine fast tadel­lo­se Run­de und ver­lie­ßen das Feld meis­tens als Sie­ger. Mit Aus­nah­me eines Unent­schie­dens bei der HSG Hardt und der auch in der Höhe über­ra­schen­den Nie­der­la­ge bei der HR Niederbühl/Rastatt über­zeug­te die TuS durch die Bank. Die Gäs­te wer­den gewillt sein, die­se Nie­der­la­ge in ihrem letz­ten Aus­wärts­spiel ver­ges­sen zu machen, und mit einer gehö­ri­gen Por­ti­on Moti­va­ti­on anrei­sen.

Doch dass die SG kei­nes­falls chan­cen­los ist, zei­gen die bis­her meist knap­pen Ergeb­nis­se mit Sie­gen zwi­schen einem und fünf Toren Dif­fe­renz. Ein­zig der Heim­erfolg vor Wochen­frist gegen den Auf­stei­ger aus Alt­dorf brach­te einen deut­li­chen Sieg mit 20 Toren Unter­schied ein. Vor allem in engen Par­ti­en kommt dem TuS dabei die gro­ße Erfah­rung des Teams zugu­te. Da kön­nen die Schram­ber­ger nur mit jugend­li­cher Locker­heit und Unbe­küm­mert­heit dage­gen hal­ten. So gilt es, dem Tabel­len­füh­rer genau mit solch einer Ein­stel­lung den Schneid abzu­kau­fen. Moti­viert bis in die Haar­spit­zen, Spaß an Kampf und am Spiel, Lauf­ar­beit von der ers­ten bis zur letz­ten Minu­te, das könn­te das Erfolgs­re­zept für einen Heim­erfolg wer­den.

Dass dabei das Augen­merk auf einen sta­bi­len Defen­siv­ver­bund mit varia­blen For­ma­tio­nen gelegt wer­den muss, um mit voll durch­ge­drück­tem Gas­pe­dal in den Gegen­stoß zu gehen, ist Spie­lern und Trai­ner auf Schram­ber­ger Sei­te bewusst. Die­se For­mel hat, wenn sie rich­tig umge­setzt wur­de, bis­her immer zum Erfolg geführt und wird auch am Sams­tag wie­der der ent­schei­den­de Fak­tor für das Schram­ber­ger Spiel wer­den. Gelingt dies, so wird man dem TuS Paro­li bie­ten kön­nen. Fällt das Tem­po­spiel aus, wird man es vor geschlos­se­ner Abwehr schwer haben, gilt die des TuS doch als eine der Bes­ten der Liga.

Auf Sei­te der SG erwar­tet man ein span­nen­des Spiel, das sie mög­lichst lan­ge offen gestal­ten will und dabei die Flucht nach vor­ne ver­su­chen wird. Dabei hof­fen die Schram­ber­ger wie­der auf die Unter­stüt­zung zahl­rei­cher Fans und Zuschau­er, die das jun­ge Team anfeu­ern und nach vor­ne peit­schen.