Kam beim Aufeinandertreffen der beiden Topspielerinnen leider erst zu spät in die Gänge: Denise Döttling.

Tisch­ten­nis-Lan­des­li­ga Damen: TuS Met­zin­gen – TTC Rott­weil 6:8. Nach dem sou­ve­rä­nen 8:3‑Auftaktsieg zu Hau­se gegen Rot­ten­burg ging es für die jun­gen Damen des TTC Rott­weil zum Mit­auf­stei­ger aus Met­zin­gen. Die Gast­ge­be­rin­nen ver­such­ten, in abso­lu­ter Best­be­set­zung antre­tend, sich für die bei­den Nie­der­la­gen in der letzt­jäh­ri­gen Lan­des­klas­se zu revan­chie­ren, wo sie den spiel­star­ken Rott­wei­le­rin­nen in Sachen Meis­ter­schaft klar den Vor­tritt las­sen muss­ten.

Bereits in den Dop­peln muss­ten sich Selin Wehr­mann und Ele­na Zepf der Paa­rung aus der ehe­ma­li­gen Regio­nal­li­ga-Akteu­rin Anja Sko­ka­nitsch und deren eben­falls höher­klas­sig erfah­re­nen Mut­ter Andrea – wenn auch äußerst knapp – geschla­gen geben. Das spiel­star­ke Top-Dop­pel aus Deni­se Dött­ling und Anna Sikeler glich aller­dings post­wen­dend aus.

Die drei Ein­zel gegen eben jene Met­zin­ger Top­spie­le­rin, die auch in der Her­ren-Lan­des­li­ga auf­grund ihres siche­ren Block-Kon­ter-Spiels etli­che Kon­tra­hen­ten regel­mä­ßig zur Ver­zweif­lung bringt, muss­ten die jun­gen TTCle­rin­nen trotz tol­len Kamp­fes abge­ben. Ein­zig Deni­se Dött­ling kam nach einem äußerst schwa­chen Start immer bes­ser in Schwung, spiel­te dann auf Augen­hö­he und stand kurz vor dem Ent­schei­dungs­satz, ver­lor dann aber mit 1:3.

Als kurz dar­auf Anna Sikeler gegen die abge­zock­te Mann­schafts­füh­re­rin Andrea Sko­ka­nitsch am Ran­de einer Nie­der­la­ge stand und zeit­gleich über­ra­schend Ele­na Zepf, nach ihrer Nie­der­la­ge gegen eben jene Sko­ka­nitsch, auch gegen Simo­ne Kied­row­ski den Kür­ze­ren zog, droh­te mehr denn je eine Punk­te­tei­lung. Doch mit tak­ti­scher Raf­fi­nes­se und eines fort­an offen­siv beherz­ten End­spurts gelang es Sikeler tat­säch­lich noch, ihr Spiel zu dre­hen und somit das Blatt der gesam­ten Par­tie zu Guns­ten des neu­en Tabel­len­zwei­ten zu wen­den.

Die rest­li­chen Ein­zel­par­ti­en gin­gen alle­samt sou­ve­rän an das jüngs­te Team der Liga, sodass ein knap­per, wenn auch ver­dien­ter 8:6‑Erfolg zu Buche stand.

Das ursprüng­lich for­mu­lier­te Ziel Ver­bands­klas­se-Auf­stieg ist nach der erfreu­li­chen Schwan­ger­schaft Mela­nie Kalm­bachs jedoch mehr als unge­wiss, wes­we­gen es ein­fach von Spiel zu Spiel zu den­ken gilt.

Nächs­ten Sonn­tag erwar­ten die Rott­wei­ler Damen in der hei­mi­schen Dop­pel­sport­hal­le das eben­falls noch unge­schla­ge­ne Team der SpVgg Weil der Stadt.