Niedrige Wolkenhöhe und Regenschauer machen den Piloten das Leben schwer

Segelfliegen

Blick aus dem Discus bT-Cockpit, links tiefhängende Cumulus Wolken und rechts ein ausgedehnter Schauer. Foto: Jörg Ott

Beeinträchtigt durch schwie­ri­ge Wetterverhältnisse, bele­gen die Piloten des Aeroclubs Klippeneck in der ach­ten Runde der Landesliga nur einen glück­li­chen zwölf­ten Platz und klet­tern in der Tabelle um einen Platz nach oben auf den elf­ten Rang.

 

Als zuver­läs­si­ger Punktelieferant schaff­te es Mathias Haffelmann mit 60,35 Punkten (68,5 km/h) auf sei­ner pri­va­ten DG 808 C in die Wertung zur ach­ten Liga-Runde. Auch Jörg Ott mit 44,69 Punkten (47,04 km/h) im Vereins-Discus bT und Alexander Reuss mit 42,98 Punkten (45,24 km/h) in dem sel­ben Discus bT, aber am zwei­ten Wertungstag, haben es in die­ser Runde auf die Wertungsplätze geschafft.

 

Weil laut Wetterbericht des Deutschen Wetterdienstes am Samstag Nachmittag mit Schauern und Gewittern zu rech­nen war, tra­fen sich die Piloten des Aeroclubs Klippeneck schon um neun Uhr auf dem Segelfluggelände, in der Absicht, die Liga-Flüge vor dem schlech­ten Wetter zu absol­vie­ren. Als die Einsitzer dann auf­ge­baut waren, mach­te sich Matthias Haffelmann um halb elf mit sei­nem Eigenstarter auf den Weg an den ers­ten Schauern vor­bei in den süd­li­chen Schwarzwald. Über Furtwangen ging es für ihn wei­ter in den Süden bis Todtmoos und wie­der hin­auf bis nach Freudenstadt, wobei er immer wie­der loka­len Schauern aus­wei­chen muss­te. Der Rückweg zum Klippeneck war zu die­ser Zeit nach Durchzug einer aus­ge­dehn­ten Schauerwolke ther­misch inak­tiv, so dass er gezwun­gen war, mit Hilfe sei­nes Klapptriebwerks den Heimweg anzu­tre­ten.

 

Jörg Ott star­te­te um elf an der Spaichinger Winde und konn­te auf­grund des aus­ge­dehn­ten Schauergebietes den Weg in den Schwarzwald schon nicht mehr antre­ten. Er ver­such­te sein Glück die Alb hin­auf und bog bei Hechingen in Richtung Nordschwarzwald, um einem Schauer aus­zu­wei­chen. Von Alpirsbach ging es für ihn dann noch in den Norden bis Freudenstadt und zurück bis Winzeln, wo auch er dann auf die Motorunterstützung sei­nes Klapptriebwerkes ange­wie­sen war, um die Strecke bis zum Klippeneck zu über­brü­cken.

 

Alexander Reuss ver­such­te am Sonntag nach Durchzug der Kaltfront das oft ther­misch sehr akti­ve Rückseitenwetter zu nut­zen. Aber auch er muss­te wegen der gerin­gen Wolkenhöhe und der wegen dem Starken Wind zer­ris­se­nen Thermik sei­nen Flug über der Schwäbischen Alb noch vor der vol­len Wertungszeit von zwei­ein­halb Stunden vor­zei­tig been­den.