Trotz Verletzung und Kränklichkeit den Pokal souverän verteidigt" - von links: Anna Sikeler, Melanie Kalmbach und Denise Döttling. Foto: ttcrw

Bezirks­po­kal-Fina­le: TTC Rott­weil – TG Schwen­nin­gen  4:0. Im Rah­men des Pokal-Final-Four-Tur­nie­res am ver­gan­ge­nen Sonn­tag in Rott­weil fand auch das End­spiel des Damen-Wett­be­werbs statt, in dem den hoch­ver­an­lag­ten Nach­wuchs­spie­le­rin­nen des Gast­ge­bers als Titel­ver­tei­di­ger durch­aus wie­der eini­ges zuzu­trau­en war.

Gegen die erfah­re­nen und spiel­star­ken Ver­bands­klas­se-Damen der TG Schwen­nin­gen gelang vor einem Jahr ein durch­aus über­ra­schen­der Erfolg – nun gab es die Neu­auf­la­ge. Die Gäs­te muss­ten ver­let­zungs­be­dingt auf zwei Säu­len ihres Teams ver­zich­ten, so dass die Favo­ri­ten­rol­le dies­mal deut­lich auf Sei­ten der Rott­wei­le­rin­nen lag, ins­be­son­de­re weil sie mit der ehe­ma­li­gen Ver­bands­li­ga-Spie­le­rin Mela­nie Kalm­bach sogar ersatz­ver­stärkt an die Plat­ten tre­ten konn­ten.

Die Duel­le der ange­schla­ge­nen Anna Sikeler und der eben erwähn­ten, noch leicht kränk­li­chen Mela­nie Kalm­bach stell­ten trotz durch­wach­se­ner Leis­tung und je eines Satz­ver­lus­tes kei­ne reel­le Gefahr dar, sodass bei­de schluss­end­lich doch noch sou­ve­rän mit 3:1 gewan­nen. Im Anschluss folg­te die mit Span­nung erwar­te­te Revan­che des letzt­jäh­ri­gen Spit­zen­ein­zels zwi­schen Deni­se Dött­ling und einer der Top­spie­le­rin­nen der Ver­bands­klas­se, Schwen­nin­gens Regi­na Bähr – die­ses Duell ent­schied die jun­ge Rott­wei­le­rin damals noch etwas über­ra­schend für sich. Die Kom­bi­na­ti­on aus aggres­si­ven Spin­bäl­len und plat­zier­ten Blocks, dazu etwas Spiel­glück in den ent­schei­den­den Pha­sen der Sät­ze, lie­ßen das Nach­wuchs­ta­lent am ver­gan­ge­nen Sonn­tag sogar mit 3:0 die Plat­te ver­las­sen – die Vor­ent­schei­dung der Par­tie schien nun end­gül­tig gefal­len. Auch wenn sich im abschlie­ßen­den Dop­pel Dött­ling und Kalm­bach schwe­rer als gedacht taten, war der Erfolg trotz cou­ra­gier­ter Gegen­wehr der Schwen­nin­ge­rin­nen nie wirk­lich in Gefahr.

Nach der erneu­ten Meis­ter­schaft und des damit ver­bun­den Auf­stie­ges in die Lan­des­li­ga schließt die­ser sou­ve­rä­ne Pokal-Tri­umph das nächs­te Kapi­tel einer hof­fent­lich auch wei­ter­hin viel­ver­spre­chen­den Zukunft des neu­en Rott­wei­ler Damen-Tisch­ten­nis. Nach bereits fünf über­aus erfolg­rei­chen Jah­ren im Mäd­chen- sowie nun im Damen­be­reich darf man wei­ter­hin gespannt sein, wie und vor allem wie schnell die jun­gen Damen ihren Vor­gän­ge­rin­nen im TTC Rott­weil – eben­je­ner Regi­na Bähr sowie Aman­da Vogt – in Sachen Ver­bands­klas­se fol­gen mögen. Die spie­le­ri­sche Klas­se ist hier­für größ­ten­teils längst vor­han­den, vie­les wird jedoch auch von der par­ti­el­len Ein­satz­be­reit­schaft der ehe­ma­li­gen Ver­bands­li­ga-Spit­zen­spie­le­rin Mela­nie Kalm­bach wie ins­be­son­de­re auch des Trai­nings­flei­ßes von zwei ange­hen­den Stu­den­tin­nen in der Mann­schaft abhän­gen.