Bis zum Schluss fokussiert: Manuel Schubnell, Top-Spieler der TTC-Dritten. Foto: ttcrw

Tisch­ten­nis-Kreis­li­ga B, Grup­pe 1: TTC Rott­weil III – TTC Schwen­nin­gen 9:5. Alles war gerich­tet zum Show­down Zwei­ter gegen Drit­ter. Am letz­ten Spiel­tag emp­fin­gen die in der Rück­run­de kon­stant stark auf­spie­len­den Rott­wei­ler den direkt vor ihnen plat­zier­ten Tisch­ten­nis­club aus Schwen­nin­gen, den man aller­dings mit einem Sieg doch noch vom zwei­ten Auf­stiegs­platz sto­ßen und sich somit die Vize­meis­ter­schaft sichern konn­te.

Sowohl die Gäs­te des TTC Schwen­nin­gen wie auch die Dritt­ver­tre­tung des TTC Rott­weil tra­ten logi­scher­wei­se jeweils in Best­be­set­zung an, wenn die Haus­her­ren auch wei­ter­hin auf ihren Spit­zen­spie­ler Dimi­tri Zak ver­zich­ten muss­ten.

Doch bereits in den drei Ein­gangs­dop­peln wur­de deut­lich, dass die Akteu­re von Mann­schafts­füh­rer Robert Dött­ling nicht nur bis in die Haar­spit­zen moti­viert waren, son­dern auch beson­ders fokus­siert und mutig zu Wer­ke zu gehen ver­such­ten. Mit zumeist cou­ra­gier­tem Offen­siv­spiel gelang es über­ra­schen­der­wei­se, gleich alle drei Dop­pel zu ergat­tern, was den ers­ten „Big­point“ der Par­tie dar­stel­len soll­te. Beson­ders die kämp­fe­ri­sche Leis­tung von Phil­ipp Baur und Anna Sikeler – bei­de gewan­nen gegen das mit­un­ter stärks­te Dop­pel der Liga hauch­dünn im Ent­schei­dungs­satz – gab auch psy­cho­lo­gisch noch­mals einen erheb­li­chen Schub für das gan­ze Team.

Zwar gin­gen von den nächs­ten vier Ein­zeln drei trotz her­vor­ra­gen­der Leis­tung knapp ver­lo­ren, doch spe­zi­ell die tak­ti­sche Meis­ter­leis­tung Phil­ipp Baurs sowie die anschlie­ßen­de Domi­nanz von Jusup Tevs und Selin Wehr­mann im hin­te­ren Paar­kreuz lie­ßen den Vor­sprung wie­der auf 6:3 wach­sen. Als die an die­sem Tage über­ra­gend auf­ge­leg­te Anna Sikeler ihren spiel­star­ken Gegen­über Domi­nik Möbus mit har­ten Schüs­sen und klug plat­zier­ten Blocks doch noch ent­nervt ver­lie­rend von der Plat­te schick­te, schien die Vor­ent­schei­dung gefal­len zu sein. Doch Schwen­nin­gens Grün­dungs­mit­glied Wal­ter Glök­ler und des­sen Sohn Tho­mas, gleich­zei­tig Spit­zen­spie­ler der Liga, stemm­ten sich noch ein­mal vehe­ment gegen die dro­hen­de Nie­der­la­ge und über­lie­ßen den mutig und eif­rig kämp­fen­den Rott­wei­lern Schub­nell und Baur nur den Hand­schlag. Doch die auf­kom­men­de Span­nung wur­de von Die­ter Schwarz und Selin Wehr­mann mit zwei Erfol­gen sofort wie­der im Keim erstickt. Nach vier Jah­ren mit lau­ter Top-Plat­zie­run­gen, die aller­dings nie ganz zum Auf­stieg reich­ten, kehrt Rott­weils drit­te Her­ren­mann­schaft nun end­lich in die Kreis­li­ga A zurück.