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Rottweil
Samstag, 7. Dezember 2019
Start Sport Rott­wei­ler zei­gen Ner­ven­stär­ke

Rottweiler zeigen Nervenstärke

Tisch­ten­nis

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Tisch­­ten­­nis-Bezirks­klas­­se Her­ren: TTC Rott­weil II – TG Schöm­berg 9:7. Auch am zwei­ten Spiel­tag der Bezirks­klas­se konn­te die Lan­­des­­li­­ga-Reser­­ve des TTC Rott­weil in der hei­mi­schen Dop­pel­sport­hal­le erst nach über drei­ein­halb Stun­den die Tische ver­las­sen – glück­­li­cher- aber auch ver­dien­ter­wei­se erneut mit 9:7.

Zwar tra­ten die Schöm­ber­ger Gäs­te ohne ihre etat­mä­ßi­ge Num­mer zwei, Felix Hen­ke, an die Plat­ten, aller­dings fehl­ten den Haus­her­ren eben­so erneut eini­ge zum Stamm­per­so­nal gehö­ren­de Spie­ler und ‑innen, so dass auch die­ses Mal wie­der die ange­schla­ge­ne Deni­se Dött­ling, trotz vor­an­ge­gan­ge­ner Vier­­fach-Belas­­tung mit der drit­ten Her­ren­mann­schaft (ver­dien­tes, wenn auch etwas bit­te­res Remis gegen den Mit­auf­stei­ger TTC Vil­lin­gen), ein­sprang und bei der gleich­zei­tig an den Neben­ti­schen aus­ge­tra­ge­nen Lan­­des­­li­­ga-Par­­tie der Damen (8:3‑Erfolg gegen den TV Rot­ten­burg) durch Jen­ny Käs­ham­mer ver­tre­ten wur­de.

Von Beginn an ent­wi­ckel­te sich eine span­nen­de Par­tie, so dass es nach den Ein­gangs­dop­peln 2:1 für die Haus­her­ren stand. Beson­ders das Duo aus Manu­el Schub­nell und Micha­el Angs­ter wuss­te hier­bei voll zu über­zeu­gen. In allen drei Paar­kreu­zen folg­te nach sechs durch­weg engen Ein­zeln je eine Punk­te­tei­lung, was die zwei­te Ein­zel­run­de mit einer hauch­dün­nen 5:4‑Führung ein­läu­ten soll­te.

Gegen den geg­ne­ri­schen Spit­zen­spie­ler Andre­as Sau­ter retur­nier­te Wöhr­stein recht cle­ver, schlug dazu varia­bel auf und kon­ter­ka­rier­te somit des­sen aggres­si­ves Vor­hand­spiel. Zeit­gleich brach­te Ser­gej Traub mit spin­reich siche­ren Top­spins sei­nen kampf­star­ken Gegen­über Hei­ko Angst zu Ver­zweif­lung. Als dann auch noch Ste­fan Link sei­nen per­sön­li­chen Sahnetag mit einem glat­ten 3:0‑Erfolg krön­te, schien die Vor­ent­schei­dung zu Guns­ten des TTC gefal­len zu sein. Doch sowohl die jun­ge Deni­se Dött­ling, die ihrem Kör­per wie­der ein­mal Tri­but zol­len muss­te, als auch Angs­ter, der trotz kla­rer Domi­nanz im Ent­schei­dungs­satz das Heft noch aus der Hand gab, muss­ten etwas unnö­tig wie bit­ter ihren Geg­nern gra­tu­lie­ren. Ein­zig Schub­nell muss­te die Über­le­gen­heit des erfah­re­nen Abwehr­stra­te­gen Josef Sau­ter an jenem Abend neid­los aner­ken­nen, wobei er selbst auch nicht in Gän­ze an die gute Form sei­nes ers­ten Ein­zels her­an­kam.

So muss­te es nun also doch noch das Spit­zen­dop­pel aus Ste­fan Link und Mar­kus Wöhr­stein rich­ten. Trotz des ver­lo­re­nen ers­ten Sat­zes gegen die bis dato unge­schla­ge­nen Alex­an­der Leis und Felix Rie­del gerie­ten bei­de nie aus der Ruhe, son­dern stell­ten tak­tisch spe­zi­ell im Rück­schlag etwas um und stei­ger­ten sich gekonnt von Satz zu Satz in ihrem druck­vol­len Spiel, so dass am Ende ein ver­dien­ter Erfolg zu Buche stand.

 

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