Rottweiler zeigen Nervenstärke

Tischtennis

Tischtennis-Bezirksklasse Herren: TTC Rottweil II – TG Schömberg 9:7. Auch am zweiten Spieltag der Bezirksklasse konnte die Landesliga-Reserve des TTC Rottweil in der heimischen Doppelsporthalle erst nach über dreieinhalb Stunden die Tische verlassen – glücklicher- aber auch verdienterweise erneut mit 9:7.

Zwar traten die Schömberger Gäste ohne ihre etatmäßige Nummer zwei, Felix Henke, an die Platten, allerdings fehlten den Hausherren ebenso erneut einige zum Stammpersonal gehörende Spieler und -innen, so dass auch dieses Mal wieder die angeschlagene Denise Döttling, trotz vorangegangener Vierfach-Belastung mit der dritten Herrenmannschaft (verdientes, wenn auch etwas bitteres Remis gegen den Mitaufsteiger TTC Villingen), einsprang und bei der gleichzeitig an den Nebentischen ausgetragenen Landesliga-Partie der Damen (8:3-Erfolg gegen den TV Rottenburg) durch Jenny Käshammer vertreten wurde.

Von Beginn an entwickelte sich eine spannende Partie, so dass es nach den Eingangsdoppeln 2:1 für die Hausherren stand. Besonders das Duo aus Manuel Schubnell und Michael Angster wusste hierbei voll zu überzeugen. In allen drei Paarkreuzen folgte nach sechs durchweg engen Einzeln je eine Punkteteilung, was die zweite Einzelrunde mit einer hauchdünnen 5:4-Führung einläuten sollte.

Gegen den gegnerischen Spitzenspieler Andreas Sauter returnierte Wöhrstein recht clever, schlug dazu variabel auf und konterkarierte somit dessen aggressives Vorhandspiel. Zeitgleich brachte Sergej Traub mit spinreich sicheren Topspins seinen kampfstarken Gegenüber Heiko Angst zu Verzweiflung. Als dann auch noch Stefan Link seinen persönlichen Sahnetag mit einem glatten 3:0-Erfolg krönte, schien die Vorentscheidung zu Gunsten des TTC gefallen zu sein. Doch sowohl die junge Denise Döttling, die ihrem Körper wieder einmal Tribut zollen musste, als auch Angster, der trotz klarer Dominanz im Entscheidungssatz das Heft noch aus der Hand gab, mussten etwas unnötig wie bitter ihren Gegnern gratulieren. Einzig Schubnell musste die Überlegenheit des erfahrenen Abwehrstrategen Josef Sauter an jenem Abend neidlos anerkennen, wobei er selbst auch nicht in Gänze an die gute Form seines ersten Einzels herankam.

So musste es nun also doch noch das Spitzendoppel aus Stefan Link und Markus Wöhrstein richten. Trotz des verlorenen ersten Satzes gegen die bis dato ungeschlagenen Alexander Leis und Felix Riedel gerieten beide nie aus der Ruhe, sondern stellten taktisch speziell im Rückschlag etwas um und steigerten sich gekonnt von Satz zu Satz in ihrem druckvollen Spiel, so dass am Ende ein verdienter Erfolg zu Buche stand.

 

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