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Donnerstag, 1. Oktober 2020

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Saisonstart auf Verbands-Ebene nicht vor dem 10. Oktober

Württembergischer Handball

Neuigkeiten bei Spielterminen: Freundschaftsspiele, Trainingsspiele und Turniere inklusive Beachhandball sind ab 25. Juli wieder zulässig. Außerdem beginnt der Spielbetrieb auf HVW-Ebene nicht vor dem 10./11. Oktober.

Mit diesen beiden – einstimmigen – Beschlüssen sorgte das Präsidium des Handballverbandes Württemberg (HVW) bei der Sitzung am Wochenende in Ruit für Klarheit bei seinen Vereinen. „Allerdings muss sowohl bei Trainings- als auch Freundschaftsspielen eine Bestätigung des Halleneigners beziehungsweise der Gemeinde über das Vorhandensein eines genehmigten Hygienekonzepts vorliegen“, erklärte Hans Artschwager (Hildrizhausen), HVW-Präsident, Vize-Präsident des Deutschen Handballbundes (DHB) und Sprecher der Landesverbände.

„Wir gehen davon aus, dass es Hygienekonzepte für Trainings- und Freundschaftsspiele sowie Turniere gibt – egal, ob mit oder ohne Zuschauer“, sagte Verbandsmanager Thomas Dieterich (Unterensingen). „Der HVW selbst wird allerdings keine Hygienekonzepte prüfen, das ist Sache der Halleneigner oder Gemeinden.“ Vor der Wiederaufnahme des Spielbetriebs müsse auf jeden Fall zwingend ein vollständiges Hygienekonzept der Halle (mit Zuschauern) an den HVW übermittelt werden. „Sollte dies bestätigte Hygienekonzept nicht vorliegen, werden die Spiele kostenpflichtig verlegt.“

Alle Beteiligten am Spielbetrieb müssen Einsicht in das jeweilige Hygienekonzept erhalten. Gastmannschaften und Schiedsrichter müssen vorab über Wegeführung und Maßnahmen informiert sein. „Diese Ausarbeitungen benötigen, gerade auch über die Sommerferien, Zeit, und diese Zeit möchte der Handballverband Württemberg seinen Vereinen geben“, sagte Artschwager weiter.

Wolfgang Strobel, Geschäftsführer des Bundesligisten HBW Balingen, nannte ein eindrucksvolles Beispiel: „Wenn in der Sparkassenarena Balingen unter den aktuellen Corona-Verordnungen von 2350 Plätzen nur knapp über 300 belegt werden dürfen, zeigt das sehr deutlich die Herausforderungen in den normalen Sporthallen.“ Für die Forderung nach einer Erfassung der Zuschauer (Namen, Vornamen, Telefon oder E-Mail-Adresse) werde bereits an einfachen EDV-gestützten Lösungen gearbeitet, eventuell könne das über einen QR-Code abgewickelt werden.

Auf eine weitere Problematik wies der HVW-Vize-Präsident Jugend, Michael Daiber (Böblingen), hin: „Die meisten Hallen haben nur einen Eingang und eine Toilette, außerdem sind die Themen Stehplätze und Gastro sehr, sehr schwierig zu handeln!“ An seinem Arbeitsplatz, dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, ist er derzeit fast ausnahmslos mit den Corona-Verordnungen beschäftigt. „Handball-Baden-Württemberg geht deshalb eher den vorsichtigen Weg mit maximal 500 Zuschauern bis Ende Oktober – Negativbeispiele gibt es ja genügend.“

 

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