Gute Vorbereitung und gute Nerven, damit fuhr Sandra Öhler bei der DM um vier Plätze nach vorn. Fotos: pm

Mit einer neu­en per­sön­li­chen Best­leis­tung kam die Kunst­rad­fah­re­rin San­dra Öhler aus Lau­ter­bach, die für den RV Her­ren­zim­mern star­tet, bei der Deut­schen Meis­ter­schaft der Junio­ren U 19 in Köln auf den zwölf­ten Platz.

 

Bei ihrer ers­ten Teil­nah­me an den Deut­schen Junio­ren-Meis­ter­schaf­ten im Einer-Kunst­rad erwisch­te San­dra Öhler einen exzel­len­ten Wett­kampf­tag. Mit ihrer auf­ge­stell­ten Punkt­zahl war sie als 16. ange­tre­ten. In der voll­be­setz­ten Hal­le war es schwie­rig, die Kon­zen­tra­ti­on auf­recht zu erhal­ten. Der Geräusch­pe­gel war nach den umkämpf­ten Rad­ball­spie­len immer noch recht hoch. Auch der Hal­len­bo­den erwies sich als schwie­ri­ges Pflas­ter. Unter den Augen der streng wer­ten­den Kampf­rich­ter gin­gen ihre Punk­te wäh­rend der Übung dann auch Stück für Stück nach unten. Die Span­nung unter dem Publi­kum war zu spü­ren. Um nach ihrem Lauf in Füh­rung zu blei­ben, muss­te sie eine neue per­sön­li­che Höchst­punkt­zahl aus­fah­ren. Sie hat­te ihre Ner­ven aber im Griff, kam erst­mals in ihrer Kar­rie­re mit 121,82 über 120 Punk­te und lag damit mit nur 0,62 Punk­ten vor der zu die­sem Zeit­punkt füh­ren­den Teil­neh­me­rin. Der ein­ge­reich­te Platz war damit bereits gesi­chert.

Nun hieß es abwar­ten und schau­en, was die Kon­kur­renz aufs Par­kett legen wür­de. Schnell zeig­te sich, was ihre Punkt­zahl wert war. Die nach­fol­gen­den Teil­neh­me­rin­nen, die von der auf­ge­stell­ten Punkt­zahl teil­wei­se deut­lich vor San­dra lagen, zeig­ten Ner­ven und konn­ten nicht ihre bes­te Leis­tung abru­fen. Dadurch ver­bes­ser­te sich San­dra Platz um Platz.

Nach einer grö­ße­ren Pau­se, in der wei­te­re Rad­ball­spie­le aus­ge­tra­gen wur­den, folg­te der zwei­te Star­ter­block. Der Abstand von den auf­ge­stell­ten Punk­ten her war dann aber doch zu groß. Ein wei­te­res Auf­rü­cken war nicht mehr mög­lich, und am Ende stand ein her­vor­ra­gen­der zwölf­ter Platz zu Buche.

Zum Schluss des Wett­kamp­fes wur­de dann Kunst­rad­sport in sei­ner Per­fek­ti­on gezeigt. Die Deut­sche Meis­te­rin Jana Pfann aus Bruck­mühl fuhr 175,48 Punk­te aus, als zwei­te folg­te Ana­sta­sia Becht­hold aus Hems­bach mit 150,30 Punk­ten, und Vic­to­ria Gar­cia aus Pop­pen­wei­ler sicher­te sich mit 149,37 Punk­ten die Bron­ze­me­dail­le. Auf dem etwas undank­ba­ren vier­ten Rang folg­te Nadi­ne Kurz aus Fried­richs­ha­fen mit 148,05 Punk­ten, die gemein­sam mit San­dra Öhler den wei­ten Weg nach Köln ange­tre­ten hat­te.

Nach die­sem Höhe­punkt neigt sich die Sai­son nun lang­sam dem Ende ent­ge­gen. Das har­te Trai­ning hat sich bezahlt gemacht, und bereits jetzt wird an neu­en Übun­gen gefeilt. Ihr gro­ßer Dank gilt auch den Trai­nern und ins­be­son­de­re der Betreue­rin und Mut­ter Mar­lis Öhler, wel­che die ehr­gei­zi­ge Toch­ter immer tat­kräf­tig för­dert und unter­stützt und sie bei all ihren Wett­kämp­fen beglei­tet.

Bei der Sie­ger­eh­rung: san­dra Öhler mit ihrer Mut­ter und Betreue­rin Mar­lies Öhler.