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Mittwoch, 11. Dezember 2019
Start Sport San­dra Paru­szew­ski vom AV Sul­gen Deut­sche Meis­te­rin im Frei­stil

Sandra Paruszewski vom AV Sulgen Deutsche Meisterin im Freistil

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Die drit­te Junio­ren­meis­te­rin besiegt und die Titel­ver­tei­di­ge­rin gestürzt. Mit zwei beein­dru­cken­den Sie­gen hat sich Rin­ger­ama­zo­ne San­dra Paru­szew­ski vom AV Sul­gen den Titel einer Deut­schen Meis­te­rin im Frei­stil geholt. Es ist nach 2016 ihr zwei­ter in der Alters­klas­se der Frau­en, doch der aktu­el­le wiegt weit­aus schwe­rer.

Fehl­te vor zwei Jah­ren bei den Titel­kämp­fen in Frei­burg noch ein Teil der deut­schen Eli­te, so war dies­mal in der F.A.N Are­na Aschaf­fen­burg in der 57 kg Gewichts­klas­se alles ver­tre­ten, was Rang und Namen im Deut­schen Rin­ger­bund (DRB) hat. Nach der Aus­lo­sung am Frei­tag­abend stand für die Sul­ge­ne­rin bereits fest, dass sie im Fal­le eines Ein­zugs ins Fina­le auf Titel­ver­tei­di­ge­rin Lau­ra Mer­tins (AC Ück­erath) tref­fen wird. Gelang der Tur­nier­auf­takt mit einem Schul­ter­sieg über die würt­tem­ber­gi­sche Kol­le­gin Tabea Trin­k­ner (SC Korb) noch mühe­los, so stand Paru­szew­ski am Sams­tag­vor­mit­tag mit Ele­na Brug­ger (TuS Adel­hau­sen) ein dicker Bro­cken im Weg.

Die Ober­rhein-Rin­ge­­rin vom Din­kel­berg konn­te als Junio­ren­eu­ro­meis­te­rin und drit­te Junio­ren­welt­meis­te­rin 2016 sowie drit­te Junio­ren­eu­ro­pa­meis­te­rin 2017 viel Erfolg und inter­na­tio­na­le Erfah­rung in die Waag­scha­le wer­fen. Doch die Sul­ge­ne­rin ließ sich davon nicht beein­dru­cken, setz­te ihre Stär­ken wie Schnel­lig­keit und Kon­di­ti­on gezielt ein, griff stän­dig an und ver­ließ nach sechs Minu­ten als 3:1 Punkt­sie­ge­rin die Mat­te. Damit zog sie bereits ins Halb­fi­na­le ein, in dem die AVS-Rin­ge­­rin mit Anne Nürn­ber­ger vom KSC Jena kur­zen Pro­zess mach­te und vor­zei­tig mit 10:0 aus­punk­te­te.

Im ande­ren Halb­fi­na­le setz­te sich Tur­nier­fa­vo­ri­tin und Vor­jah­res­meis­te­rin Lau­ra Mer­tins gegen die Süd­ba­de­ne­rin Ele­na Brug­ger eben­so sou­ve­rän mit 10:0 durch und unter­strich ihre Ambi­tio­nen auf den erneu­ten Titel nach­hal­tig. Der Ver­gleich mit den Ergeb­nis­sen gegen Brug­ger bei die­sem Tur­nier sowie die 0:11 Nie­der­la­ge im Vor­jahr gegen Mer­tins degra­dier­ten Paru­szew­ski im End­kampf zur Außen­sei­te­rin.

Die ent­spre­chen­de Ant­wort gab die der­zeit in Frei­burg woh­nen­de und dort am Olym­pia­stütz­punkt trai­nie­ren­de Bun­des­wehr­sol­da­tin erneut auf der Mat­te. Sie setz­te die West­fä­lin per­ma­nent unter Druck und hol­te mit­tels Take Down und einem Kon­ter vier Wer­tungs­punk­te. Mer­tins gelan­gen dage­gen nur zwei Eins­er­wer­tun­gen. Durch 4:2 Final­sieg sind Paru­szew­skis Chan­cen, im Okto­ber bei den Welt­meis­ter­schaf­ten in Ungarns Haupt­stadt Buda­pest dabei zu sein, sprung­haft gestie­gen.

ngWeit weni­ger erfolg­reich ver­lie­fen die Titel­kämp­fe der Män­ner für Teil­neh­mer aus der Regi­on. Pius Moos­mann (AB Aich­hal­den) traf im Ach­tel­fi­na­le auf Titel­ver­tei­di­ger Mar­tin Obst (1. Lucken­wal­der SC) und ver­lor erwar­tungs­ge­mäß mit 0:11. Dass der Bran­den­bur­ger danach gegen Ben­ja­min Sez­gin (KSV Aalen) eine Schul­ter­nie­der­la­ge kas­siert und den End­kampf ver­fehlt, damit konn­te Moos­mann nicht rech­nen. Für ihn war damit das Tur­nier zu Ende.   lh

 

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