Die erfolgreichste Tischtennisspieler des TTC Sulgen, von links Heiko Bihl, Waldemar Reswich, Guido Seckinger und Tobias Vischer. Foto: pm

Bei den Tisch­ten­nis-Ver­eins­po­kal­meis­ter­schaf­ten des TTC Sul­gen kämpf­ten 18 Teil­neh­mer um den TTC-Pokal. In den Spie­len der vier aus­ge­los­ten Grup­pen qua­li­fi­zier­ten sich die bei­den Erst­plat­zier­ten für die End­run­de, wo es dann im Ein­fach-KO-Sys­tem span­nen­de Matches gab.

 

Der Titel­trä­ger 2016, Aze­ez-Ayoo­la Ras­heed, gewann sei­ne Grup­pe ohne Satz­ver­lust. Eben­so sou­ve­rän agier­ten die Mit­fa­vo­ri­ten Wal­de­mar Res­wich und Tobi­as Vischer und wur­den Grup­pen­ers­te. In der vier­ten Grup­pe zeig­te Hei­ko Bihl sei­ne her­vor­ra­gen­de Form und ver­wies mit einem 3:1-Erfolg Ver­eins­meis­ter Gui­do Seckin­ger auf den zwei­ten Platz. Die drei ande­ren zwei­ten Grup­pen­plät­ze erreich­ten Chris­ti­an Kopp und der 16-jäh­ri­ge hoch­ta­len­tier­te Anselm Pfaff sowie Peter Wal­ter aus Neu­hau­sen, der sen­sa­tio­nell gegen Axel Kai­ser gewann.

In den Vier­tel­fi­nal-KO-Spie­len gab es drei erwar­te­te Erfol­ge durch Wal­de­mar Res­wich gegen Chris­ti­an Kopp (3:1), Tobi­as Vischer gegen Anselm Pfaff (3:0) und Hei­ko Bihl gegen Peter Wal­ter (3:1). Im vier­ten Duell zwi­schen Gui­do Seckin­ger und Pokal­ver­tei­di­ger Aze­ez Ras­heed ging es in den fünf­ten Ent­schei­dungs­satz, den Seckin­ger über­ra­schend klar mit 11:2 für sich ent­schied und sich somit für die Vor­jah­res­nie­der­la­ge revan­chier­te.

 

Somit kam es zu zwei inter­es­san­ten Halb­fi­nal­spie­len, wo der favo­ri­sier­te für Bie­tig­heim-Bis­sin­gen spie­len­de Tobi­as Vischer gegen Hei­ko Bihl im fünf­ten Satz ver­lor und Gui­do Seckin­ger sich gegen das druck­vol­le Spiel von Wal­de­mar Res­wich mit 0:3 in knap­pen Sät­zen geschla­gen geben muss­te.

 

Im End­spiel Bihl gegen Res­wich gab es herr­li­che Ball­wech­sel, und als man Wal­de­mar Res­wich schon auf der Sie­ger­sei­te sah, gewann Hei­ko Bihl mit sei­nen gefühl­vol­len Effet­bäl­len und unor­tho­do­xen Rück­hand­schlä­gen doch wie­der die Ober­hand. Mit sei­nem 3:2-Erfolg hol­te sich Hei­ko Bihl erst­mals den Ver­eins­po­kal im Tisch­ten­nis, nach­dem er Anfang des Jah­res bereits den Skat­po­kal gewon­nen hat­te.