Gekämpft wie eh und je: Mannschaftsführer Frieder Reichelt.

Tisch­ten­nis-Kreis­li­ga Her­ren: TTC Rott­weil IV – TTFC Dürb­heim II 8:8. Zum Show­down der direk­ten Tabel­len­nach­barn kam es in der Dop­pel­sport­hal­le gegen die Tisch­ten­nis­freun­de aus Dürb­heim.

Die bei­den bis dato noch unge­schla­ge­nen Mann­schaf­ten, nahe­zu in Best­be­set­zung antre­tend, star­te­ten mit den drei Eröff­nungs­dop­peln. Dabei konn­te hier für Rott­weil nur das Vater-Sohn-Gespann aus Frie­der und Andre­as Rei­chelt punk­ten. Die Paa­run­gen Simon Kienzler/Robert Dött­ling sowie Yusup Tevs/Vladimir Logu­n­ov muss­ten sich in hart umkämpf­ten Par­ti­en knapp geschla­gen geben. Tevs/Logunov ver­ga­ben gegen das geg­ne­ri­sche Spit­zen­dop­pel sogar meh­re­re Match­bäl­le.

Im ers­ten Ein­zel erhöh­te der TTFC Dürb­heim zwar auf 3:1. Aber Yusup Tevs und Robert Dött­ling gli­chen die hauch­dün­ne Nie­der­la­ge Simon Kienz­lers gegen Dürb­heims Num­mer zwei, Sebas­ti­an Mauch, mit zwei ver­dien­ten Erfol­gen post­wen­dend aus. Bis zum 5:5‑Zwischenstand leg­te der TTFC immer ein Spiel vor, die Gast­ge­ber hiel­ten aber durch Frie­der Rei­chelt und Simon Kienz­ler Anschluss.

Dann erkämpf­te Yusup Tevs erst­mals die TTC-Füh­rung, indem er in einer beein­dru­cken­den Par­tie, die vom spie­le­ri­schen Niveau eher Rück­schlüs­se auf höhe­re Spiel­klas­sen zuließ, sei­nen Kon­tra­hen­ten Mauch nach einem 0:2‑Satzrückstand noch nie­der­rang. Doch im Zuge der ver­meid­ba­ren Fünf­satz-Nie­der­la­ge Dött­lings folg­te prompt der Ein­stand. Die extrem span­nen­de Begeg­nung hat­te zu die­sem Zeit­punkt zwölf Spie­le erlebt, von denen sie­ben erst im fina­len Ent­schei­dungs­satz ihr Ende fan­den.

Gleich anschlie­ßend schien sich der Gast erfolg­reich abzu­set­zen und ging mit 8:6 in Front, so dass ein Punkt sicher war. Doch nicht nur die Gäs­te lechz­ten nach mehr – auch die Haus­her­ren woll­ten nicht kampf­los ihre Tabel­len­füh­rung abge­ben. Vla­di­mir Logu­n­ov erzwang durch eine fokus­sier­te wie cou­ra­giert offen­si­ve Leis­tung im letz­ten Ein­zel des Tages tat­säch­lich noch das Schluss­dop­pel. Auch hier wie­der­um waren, span­nend bis zum letz­ten Punkt, fünf Sät­ze nötig, ehe Kienzler/Döttling mit muti­gen und varia­blen Top­spins doch noch das bereits ver­lo­ren geglaub­te Unent­schie­den zu Guns­ten der Reichs­städ­ter sicher­ten.

Letzt­end­lich war’s wohl für bei­de Teams nach drei­ein­halb Stun­den eine leis­tungs­ge­rech­te Punk­te­tei­lung, wodurch sich der TTC Rott­weil an der Tabel­len­spit­ze behaup­ten konn­te.