Es hätten mehr sein können: Die Teilnehmerinnen beim "Tag des Mädchenfußballs". Foto: pm

Etwas mehr Teil­neh­me­rin­nen hät­te sich der Fuß­ball­be­zirk Schwarz­wald am dies­jäh­ri­gen Tag des Mäd­chen­fuß­balls in Tutt­lin­gen gewünscht.

Obwohl die neue DFB Offen­si­ve #nichtoh­ne­mei­ne­mä­dels umge­setzt wur­de, war die Reso­nanz nicht unbe­dingt zufrie­den­stel­lend. Ziel sol­cher Akti­ons­ta­ge ist es, das Inter­es­se von Mäd­chen am Fuß­ball zu wecken und die Lei­den­schaft der vie­len fuß­ball­be­geis­ter­ten Mäd­chen zu unter­stüt­zen. „Wir wol­len ihnen dabei die Mög­lich­keit geben, vie­les aus­zu­pro­bie­ren, sowohl den Umgang mit dem Ball an ver­schie­de­nen Sta­tio­nen als auch im Spiel vier gegen vier“, schreibt der Fuß­ball­be­zirk.

In Abwe­sen­heit der Mäd­chen­re­fe­ren­tin hat­ten der Mäd­chen­staf­fel­lei­ter des Bezirks, Rai­ner Schulz (Tutt­lin­gen). und sei­ne Hel­fer des SC 04 Tutt­lin­gen eini­ges auf dem Sport­ge­län­de in Tutt­lin­gen vor­be­rei­tet. Die auf­ge­bau­ten Sta­tio­nen wur­den aus dem Pro­gramm des DFB-Fuß­ball­ab­zei­chens über­nom­men, so dass jedes teil­neh­men­de Mäd­chen hier auch ent­spre­chen­de Punk­te sam­meln konn­te. Am Ende gab es dann das Abzei­chen in Bron­ze, Sil­ber oder Gold. In der Pau­se zwi­schen den Spie­len bestand noch die Mög­lich­keit, bei einem Quiz mit­zu­ma­chen und Prei­se zu gewin­nen.

Das neue Kon­zept ohne Anmel­dung varia­bel zu kom­men und mit­zu­ma­chen, brach­te nicht den erhoff­ten Zulauf. Durch inten­si­ve Wer­bung durch Fly­er, Home­page, Face­book und Insta­gram, aber nicht in der Pres­se, kamen 30 Mäd­chen, die in klei­ne Grup­pen die Sta­tio­nen durch­lie­fen und Spiel­run­den absol­vier­ten. Scha­de war, dass weni­ge „Nicht­fuß­bal­le­rin­nen“ den Weg fan­den, was viel­leicht auch dem Ter­min in den Pfingst­fe­ri­en geschul­det war.

Die Mäd­chen, die da waren, hat­ten Spaß an der Sache und konn­ten ihre „Nicht ohne mei­ne Mädels“ T-Shirts, die es vom DFB nur für den Würt­tem­ber­gi­schen Fuß­ball­ver­band gab, mit nach Hau­se neh­men.