TTC Sulgen verliert Abstiegsduell in Metzingen klar

Tischtennis

Tisch­ten­nis-Lan­des­klas­se Gr. 5: TB Met­zin­gen – TTC Sul­gen 9:2. Zum Out­let-Shop­ping ging es für die Ers­te zum direk­ten Tabel­len­nach­barn nach Met­zin­gen. Aller­dings war nicht das Ziel, sich taschen­wei­se Klei­dung ein­zu­kau­fen, son­dern auf dem Ein­kaufs­zet­tel stan­den zwei Punk­te. Die­se wären im Kampf um den Rele­ga­ti­ons­platz näm­lich Gold wert gewe­sen. Man hat­te den Geg­ner im Dezem­ber noch in eige­ner Hal­le denk­bar knapp mit 9:7 geschla­gen. Alle Spie­ler des TTC waren sehr gut trai­niert und hoch moti­viert, aber schon in den Ein­gangs­dop­peln war sicht­bar, dass dies auch auf den Gast­ge­ber zutraf. Die Dop­pel Reswich/Reswich und Rasheed/Kopp hat­ten nicht den Hauch einer Chan­ce und unter­la­gen. Bihl/Pasc kamen wenigs­tens in den Ent­schei­dungs­satz, aber auch hier war nichts zu holen. Das vor­de­re Paar­kreuz mit Dani­el Res­wich und Aze­ez Ras­heed hat­te im Anschluss gegen die wie ent­fes­selt auf­spie­len­den Gast­ge­ber auch nichts zu bestel­len, und so lag Sul­gen schnell 0:5 zurück. In der Mit­te konn­te dann Kapi­tän Hei­ko Bihl den ers­ten Punkt für den TTC ver­bu­chen. In einem äußerst knap­pen Spiel dreh­te er im fünf­ten Satz noch einen 6:9-Rückstand zum 11:9-Sieg. Dies soll­te natür­lich der Start­schuss für die Wen­de sein, aber schon im Spiel von Wal­de­mar Res­wich kam die Ernüch­te­rung. Zwar konn­te er das Spiel bis zum 2:2 Satz­aus­gleich offen gestal­ten, aber im Ent­schei­dungs­satz war sein Geg­ner ein­fach sprit­zi­ger und gewann ver­dient. Im Anschluss gelang es Ersatz­mann Fran­cisc Pasc in äußerst knap­pen, tak­tisch sehr cle­ver geführ­ten vier Sät­zen, sich für die Nie­der­la­ge im Heim­spiel zu revan­chie­ren und sein Spiel zu gewin­nen. Das war es aber dann auch mit der Herr­lich­keit auf Sul­gens Sei­te. Chris­ti­an Kopp ver­lor gegen einen nicht so stark erwar­te­ten Geg­ner im fünf­ten Satz, und das vor­de­re Paar­kreuz hat­te wie­der­um nicht den Hauch einer Chan­ce. So stand nach nur gut zwei­Stun­den Spiel­zeit eine in die­ser Höhe nicht erwar­te­te Nie­der­la­ge fest er hat­ten gezeigt, wer hier der Boss war. Die Hoff­nung auf einen Klas­sen­ver­bleib ist damit auf ein Mini­mum gesun­ken, aber was wäre der Sport ohne sei­ne Come­backs.

 

Kreis­li­ga A1: SpVgg Dür­ren­mett­stet­ten – TTC Sul­gen III 3:9. Der Tabel­len­füh­rer trat ohne Gerold Fleig und Mar­kus Moos­mann an, dafür kam Dirk Ret­ten­mai­er wie­der zum Ein­satz. Dass der Sieg nicht ein­fach war, zeig­te sich in den vie­len Fünf­satz­spie­len und dem unge­wohn­ten Nop­pen­ma­te­ri­al des Gast­ge­bers. Nach den Dop­peln stand es erwar­tungs­ge­mäß 3:0, hier muss­ten Rettenmaier/Schote und auch Kopp/Nyitrai über die vol­le Distanz gehen. Das Vater/­Sohn-Dop­pel Roth­fuß gewann in drei Sät­zen. Im vor­de­ren Paar­kreuz teil­te man die Punk­te, Dani­el Kopp unter­lag knapp im fünf­ten Satz der Ver­län­ge­rung, und Dirk Ret­ten­mai­er gewann knapp eben­falls im Ent­schei­dungs­satz. Dirk Nyi­trai hat­te kei­ne Pro­ble­me und gewann in drei Sät­zen. Dage­gen muss­te auch Diet­mar Scho­te in den Ent­schei­dungs­satz und gewann nach Abwehr von zwei Match­bäl­len noch 12:10. Die bei­den Ersatz­män­ner Alex­an­der und Timo Roth­fuß mach­ten ihre Sache gut und sorg­ten für die 8:1-Führung. Ret­ten­mai­er und Kopp muss­ten dann nach knap­pen Spiel­stän­den und vie­len Netz­bäl­len ihren Geg­nern gra­tu­lie­ren. Den Schluss­punkt setz­te Dirk Nyi­trai mit einem knap­pen 3:1 gegen Mül­ler.