Den Pokal brachten Gerd Müller und Stfan reichelt wieder nach Hause. Foto: ttcrw

Die bei­den Rott­wei­ler Gerd Mül­ler und Ste­fan Rei­chelt haben den tra­di­ti­ons­rei­chen Bära-Cup gewon­nen. Das hoch­ka­rä­tig besetz­te Tur­nier, das der TSV Nusplin­gen jähr­lich an Drei­kö­nig aus­rich­tet, dient vie­len als will­kom­me­ner Form­check vor der anste­hen­den Rück­run­de.

 

Bereits in den Jah­ren 2015 und 2016 hat­ten die bei­den den Pokal gewon­nen. Im letz­ten Jahr hat­te Rott­weils Spit­zen­spie­ler Mül­ler aber ver­let­zungs­be­dingt pas­sen müs­sen, im Jahr davor war unglück­lich im Halb­fi­na­le Schluss gewe­sen. Die­ses Mal waren die TTCler erneut unter den Tur­nier­fa­vo­ri­ten. In der Grup­pen­pha­se zeig­ten sie bereits wes­halb: Mit einer 6:0‑Bilanz beleg­ten sie den ers­ten Platz, der ihnen im Ach­tel­fi­na­le ein Frei­los ver­schaff­te. Wirk­li­ches Los­glück hat­ten Müller/Reichelt aller­dings nicht: Bereits im Vier­tel­fi­na­le tra­fen sie auf das spiel­star­ke Team Ergen­zin­gen II. Nach einem hart­um­kämpf­ten 3:1‑Erfolg folg­te im Halb­fi­na­le das­sel­be Resul­tat gegen Ergen­zin­gen I – vom Papier her sogar ein noch här­te­rer Bro­cken, den die bei­den dank einer wei­te­ren Leis­tungs­stei­ge­rung aller­dings aus dem Weg räum­ten.

In bei­den Spie­len zeig­te sich vor allem Gerd Mül­ler blen­dend auf­ge­legt. Zudem funk­tio­nier­te das TTC-Spit­zen­duo im Dop­pel her­vor­ra­gend und ver­lor dort bis zum Fina­le kei­nen Satz. Der Sieg beim Bära-Cup lag in Reich­wei­te. Dafür muss­te final die Mann­schaft Tail­fin­gen-Mar­gret­hau­sen bezwun­gen wer­den. Mül­ler mach­te den Anfang mit einem unge­fähr­de­ten Sieg, doch der Geg­ner glich post­wend aus. Im anschlie­ßen­den Dop­pel gaben sich die aggres­siv agie­ren­den Rott­wei­ler kei­ne Blö­ße, und wie­der­um Mül­ler voll­ende­te mit sei­nem zwei­ten Ein­zel­sieg zum 3:1, womit Rei­chelts Erfolg nicht mehr in die Wer­tung kam.