Warum die Schramberger und die Schörzinger dem SV Seedorf die Daumen drücken (sollten)

Fußball

Unter bestimmten Konstellationen kann es in Relegationsspielen dazu kommen, dass sich auch der Verlierer eines Spieles über den Aufstieg oder den Klassenerhalt freuen darf. Ist nach dem Abschluss der Relegationsspiele klar, dass die Sollzahl einer Staffel unterschritten ist, wird die Sollzahl sofort wiederhergestellt. Die im Relegationsspiel unterlegene Mannschaft rückt deshalb sofort nach. So schreibt es der Fußball-Bezirk.

Nach dem Abschluss der Entscheidungsspiele ist klar, dass im Bezirk Schwarzwald der Ausgang gleich dreier Spiele entscheidend sein kann. Dies betrifft die Begegnungen Spfr. Gechingen gegen den SV Seedorf (Relegation in die Landesliga am Sonntag um 15 Uhr in Dagersheim), SpVgg 08 Schramberg gegen den SV Renquishausen (Relegation in die Bezirksliga am Sonntag um 15 Uhr in Beffendorf) sowie TV Wehingen gegen den SV Schörzingen (Relegation in die Kreisliga A2 am Samstag um 16 Uhr in Bubsheim).

Folgende Konstellationen sind möglich, die dann zur Nachbesetzung durch eine oder mehrere unterlegene Mannschaften führen können:

Der SV Seedorf gewinnt und steigt somit in die Landesliga auf…

Durch einen möglichen Aufstieg des SV Seedorf würde ein Platz in der Bezirksliga frei werden. Damit wären sowohl die SpVgg 08 Schramberg als auch der SV Renquishausen für die Bezirksliga qualifiziert. Das Auffüllen der Sollzahlen würde sich dann weiter nach unten vererben, daher wären auch der TV Wehingen und der SV Schörzingen sicher in der Kreisliga A2, der SV Wurmlingen II und die SGM Fridingen II / Mühlheim III spielen dann in der kommenden Saison sicher in der Kreisliga B2.

Der SV Seedorf unterliegt, der SV Renquishausen steigt gleichzeitig in die Bezirksliga auf…

Würde der SV Seedorf sein Relegationsspiel verlieren, wäre klar, dass nur der Sieger des Spiels SpVgg 08 Schramberg gegen den SV Renquishausen im kommenden Jahr in der Bezirksliga spielen wird. Sollte der Sieger SV Renquishausen heißen, wäre ein Platz in der Kreisliga A2 frei. Daher: Der TV Wehingen und der SV Schörzingen spielen in der kommenden Saison in der Kreisliga A2, der SV Wurmlingen II und die SGM Fridingen II / Mühlheim III qualifizieren sich beide für die Kreisliga B2.

Seedorf und Renquishausen verlieren, der SV Schörzingen steigt in die Kreisliga A auf…

Selbst dann könnten sich der SV Wurmlingen II und die SGM Fridingen II / Mühlheim III gemeinsam über den Klassenerhalt in der oder den Aufstieg in die Kreisliga B2 freuen. Sollte der TV Wehingen gegen Schörzingen verlieren und somit in die Kreisliga B absteigen, wären neben dem TV Wehingen I auch die zweite Mannschaft der SGM Gosheim/Wehingen in der Kreisliga B gesetzt. Da es nach den Statuten des Württembergischen Fußballverbandes nicht möglich ist, dass zwei oder mehrere Mannschaften eines Vereins in der gleichen Staffel spielen, würde ein Team in die Kreisliga B1 verschoben. Somit wird in der Kreisliga B2 wieder ein Platz frei, der dann an den Verlierer des Relegationsspiels zwischen dem SV Wurmlingen II und der SGM Fridingen II / Mühlheim III vergeben würde.

Auf Schützenhilfe verlassen können sich die Teilnehmer der Relegationsspiele in die Kreisliga A1 (FSV Zepfenhan – FC Epfendorf am Samstag um 16 Uhr auf dem Sulgen) sowie in die Kreisliga B2 (FC Hardt II – SGM TGA II / FV 08 Rottweil III um 13:30 Uhr ebenfalls am Samstag auf dem Sulgen) definitiv nicht. Dort entscheidet nur ein Sieg über den Verbleib oder den Aufstieg.

 

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