Polizei im Einsatz. Symbol-Foto: gg

Ein Auto, an dem die Bremsen defekt sind, gehört natürlich in die Werkstatt. Das dachte sich auch ein 30-Jähriger in Mönchweiler. Dumm nur, dass er dorthin mit dem kaputten Auto fuhr. Denn er baute einen schweren Unfall, bei dem zwei Menschen verletzt worden sind. Er donnerte mit seinem Passat – in ein mit fünf Menschen besetztes Buswartehäuschen und anschließend in den Bus.

Ein 30-jähriger Fahrer eines VW Passat hat am Samstag gegen 15.20 Uhr in Mönchweiler (Schwarzwald-Baar-Kreis) einen Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen und rund 40.000 Euro Sachschaden verursacht.

Obwohl dem 30-Jährigen die defekten Bremsen an seinem Wagen bekannt waren, wollte er noch in eine nahe gelegene Werkstatt fahren, berichtet die Polizei. Auf der Fahrt dorthin hätte der Mann eigentlich an einer Bushaltestelle hinter einem Linienbus anhalten sollen, da er aufgrund Gegenverkehrs die Engstelle nicht passieren konnte. Wegen der defekten Bremsen war dies allerdings nicht möglich.

Um seinen Passat zum Stillstand zu bringen, lenkte der 30-Jährige den Wagen rechts am Linienbus vorbei und prallte ungebremst (sic!) gegen das Buswartehäuschen. Von dort wurde der Wagen abgewiesen und gegen den Linienbus geschleudert.

Glücklicherweise wurden die fünf Personen im Buswartehäuschen nicht verletzt, sie kamen mit dem Schrecken davon. Von den 25 Fahrgästen im Bus erlitten zwei Personen durch die Kollision leichte Verletzungen.

Der 30-jährige Unfallverursacher musste im Klinikum ambulant behandelt werden. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.