Feuerwehr im Einsatz. Symbol-Bild: gg

Nach einem Suizidversuch an Rottweils Hochbrücke ist am Freitag der Hubschrauber zur Rettung des Opfers eingesetzt worden. Der Gesprungene, zu dem nichts näheres bekannt ist, hat den Sturz schwer verletzt überlebt. Er war seitlich der an der Brücke eigens angebrachten Fangnetze gesprungen.

Diese Informationen stammen von Rottweils Stadtbrandmeister Frank Müller. Er war zur Unglücksstelle gerufen worden, um dem Hubschrauberpiloten das Landen seiner Maschine zu ermöglichen.

Zunächst war eine Landung auf der Hochbrücke selbst geplant, weswegen die Feuerwehr den Auftrag hatte, diese abzusperren und mit zwei Fahrzeugen ausrückte.

Dann änderte der Pilot offenbar seinen Plan und landete im Bereich der Bahngleise im Neckartal. Müller brachte mit seinem Einsatzfahrzeug den mit dem Hubschrauber gelandeten Notarzt zur Einsatzstelle.

Der Suizidversuch war an einer der Seiten der Hochbrücke unternommen worden – und endete mit schweren Verletzungen. Die gesprungene Person kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus.

Im Einsatz war neben dem Roten Kreuz und der Feuerwehr auch die Polizei.