Rottweil: Hubschraubereinsatz nach Suizidversuch an der Hochbrücke

Gesprungene Person kommt schwer verletzt in eine Klinik

0
9166
Feuerwehr im Einsatz. Symbol-Bild: gg

Nach einem Sui­zid­ver­such an Rott­weils Hoch­brü­cke ist am Frei­tag der Hub­schrau­ber zur Ret­tung des Opfers ein­ge­setzt wor­den. Der Gesprun­ge­ne, zu dem nichts nähe­res bekannt ist, hat den Sturz schwer ver­letzt über­lebt. Er war seit­lich der an der Brü­cke eigens ange­brach­ten Fang­net­ze gesprungen.

Die­se Infor­ma­tio­nen stam­men von Rott­weils Stadt­brand­meis­ter Frank Mül­ler. Er war zur Unglücks­stel­le geru­fen wor­den, um dem Hub­schrau­ber­pi­lo­ten das Lan­den sei­ner Maschi­ne zu ermöglichen.

Zunächst war eine Lan­dung auf der Hoch­brü­cke selbst geplant, wes­we­gen die Feu­er­wehr den Auf­trag hat­te, die­se abzu­sper­ren und mit zwei Fahr­zeu­gen ausrückte.

Dann änder­te der Pilot offen­bar sei­nen Plan und lan­de­te im Bereich der Bahn­glei­se im Neckar­tal. Mül­ler brach­te mit sei­nem Ein­satz­fahr­zeug den mit dem Hub­schrau­ber gelan­de­ten Not­arzt zur Einsatzstelle.

Der Sui­zid­ver­such war an einer der Sei­ten der Hoch­brü­cke unter­nom­men wor­den – und ende­te mit schwe­ren Ver­let­zun­gen. Die gesprun­ge­ne Per­son kam mit schwe­ren Ver­let­zun­gen in ein Krankenhaus.

Im Ein­satz war neben dem Roten Kreuz und der Feu­er­wehr auch die Polizei.