Am 16. Novem­ber ist der Inter­na­tio­na­le Tag der Tole­ranz. Der Kin­der­sen­der KiKA bie­tet pas­send zu die­sem The­ma ab 6. Novem­ber einen gan­zen Schwer­punkt mit mehr als 20 Sen­dun­gen unter dem Ober­ti­tel „Respekt für mei­ne Rech­te – gemein­sam leben“. Es geht um Vor­ur­tei­le, Freund­schaft, Migra­ti­on, das gemein­sa­me Zusam­men­le­ben – also drän­gen­de Fra­gen unse­rer Zeit. Mit dabei: ein Rott­wei­ler Gymnasium.

In einem TV-Duell tre­ten am Sams­tag, 18. Novem­ber um 10.45 Uhr die Tiger­en­ten von der
Fried­rich-Schil­ler-Real­schu­le in Böb­lin­gen gegen die Frö­sche vom Dros­te-Hüls­hoff-Gym­na­si­um in Rott­weil an, um den gol­de­nen Pokal und die Spen­de für ein Hilfsprojekt
zu gewin­nen. Das teil­te der Kin­der­ka­nal KiKa am Don­ners­tag mit.

Der KiKA-The­men­schwer­punkt „Respekt für mei­ne Rech­te!“ wid­me sich einem gesell­schaft­lich rele­van­ten The­ma, so der Sen­der in einem Begleit­text. „Sel­ten waren wir jedoch in der inhalt­li­chen Fokus­sie­rung poli­ti­scher als im Jahr der Bun­des­tags­wahl”, heißt es in einer Erklä­rung. Und: „Wir stel­len uns der Fra­ge, wie das Mit­ein­an­der ver­schie­dens­ter Kul­tu­ren in unse­rem Land gelin­gen kann. Kaum eine The­ma­tik wird in Deutsch­land der­zeit mehr dis­ku­tiert. Unse­re Grund­an­nah­me: Gemein­schaft ist berei­chernd für jeden. Sie braucht zum Funk­tio­nie­ren aber all­ge­mein gül­ti­ge, gemein­sam ver­ab­re­de­te Regeln und Wer­te auf Basis unse­rer demo­kra­ti­schen Grundordnung.”

In der Vor­be­rei­tung der Schwer­punktsen­dun­gen hät­ten die Ver­ant­wort­li­chen der Kin­der­pro­gramm­re­dak­tio­nen von ARD, ZDF und KiKA fest­ge­stellt: Für Kin­der sei es oft­mals gar nicht ent­schei­dend, ob ihre Freun­de, Mit­schü­ler oder Spiel­ka­me­ra­den die glei­che Haut­far­be oder den­sel­ben Glau­ben haben wie sie selbst. Viel wich­ti­ger für das Mit­ein­an­der in der Nach­bar­schaft, Schu­le oder im Ver­ein sei­en wech­sel­sei­ti­ge Sym­pa­thie, gemeinsame
Inter­es­sen und ein gegen­sei­ti­ges Ver­ständ­nis für die Beson­der­hei­ten des anderen.

Die Erleb­nis­welt der jun­gen KiKa-Zuschau­er sei der Aus­gangs­punkt für unse­ren The­men­schwer­punkt. Das schlie­ße Kin­der mit und ohne Migrationshintergrund
glei­cher­ma­ßen ein und las­se auch Schwie­rig­kei­ten, Kon­flik­te und Ängs­te, die natür­li­cher­wei­se in Gemein­schaf­ten auf­tre­ten kön­nen, nicht außen vor. „Gesucht wird das Gesell­schafts­mo­dell für die Zukunft, in der unse­re Kin­der als Erwach­se­ne von mor­gen ein­mal leben wer­den”, so Micha­el Stumpf, KiKA-Programmgeschäftsführer.

Wie gut kann Inte­gra­ti­on funk­tio­nie­ren? Die Mode­ra­to­ren Musch­da und Johan­nes wol­len von Leh­rern und Schü­lern einer Schu­le, die sich schon seit vie­len Jah­ren für geflüch­te­te Kin­der und Jugend­li­che ein­setzt, viel über das The­ma Inte­gra­ti­on erfah­ren. Sie haben sich dafür an das Rott­wei­ler DHG gewandt.