Bettina Schuler-Kargoll. Foto: pm

Die Ver­ga­be der Lan­des­gar­ten­schau 2028 an die Stadt Rott­weil ist eine immense Chan­ce für die Regi­on”, so die ers­te Reak­ti­on von Bet­ti­na Schuler-Kar­goll, Vize­prä­si­den­tin der Indus­trie- und Han­dels­kam­mer (IHK) Schwarz­wald-Baar-Heu­berg. „Die Gäs­te­zah­len wer­den wach­sen, das Inter­es­se an unse­rer Regi­on wird stei­gen. Die­se Auf­merk­sam­keit gilt es, best­mög­lich zu nut­zen.”

Offen­sicht­lich sei das Poten­zi­al für das regio­na­le Gast­ge­wer­be, den Han­del und das Hand­werk. Aber auch der Dienst­leis­tungs­sek­tor und die Indus­trie könn­ten von dem abseh­ba­ren Besu­cher­strom pro­fi­tie­ren. Bet­ti­na Schuler-Kar­goll: „Jeder Gast ist auch eine poten­zi­el­le Fach­kraft. Wenn es uns gelingt, den Tages­tou­ris­ten als Mit­ar­bei­ter für unse­re Regi­on zu gewin­nen, haben wir einen wirk­lich star­ken Auf­schlag erreicht.”

Dass sich drei regio­na­le Städ­te dem Bewer­ber­ver­fah­ren gestellt haben, zeich­ne die Regi­on Schwarz­wald-Baar-Heu­berg als Gan­zes aus. „Wenn drei Städ­te drei gute Kon­zep­te für die eige­ne Ent­wick­lung ein­rei­chen, hebt uns das auf den Schirm der Lan­des­po­li­tik.” Wich­tig sei zu erken­nen: die jewei­li­gen Kon­zep­te sei­en nicht ver­lo­ren. Je nach Finanz- und Res­sour­cen­aus­stat­tung könn­ten die­se auch in Schram­berg oder Tutt­lin­gen vor­an­ge­trie­ben wer­den. Bet­ti­na Schuler-Kar­goll: „Die Wil­lens­bil­dung und das gro­ße Enga­ge­ment im Vor­feld sind auf kei­nen Fall ver­lo­ren. Sie sind die Grund­la­ge für eine wei­te­re posi­ti­ve Ent­wick­lung von min­des­tens drei Kom­mu­nen zum Woh­le der Bevöl­ke­rung, der Bür­ger, Mit­ar­bei­ter und Unter­neh­mer in der Regi­on.”