Im Ein­kaufs­zen­trum „real” in Horb am Neckar ist es zu einem töd­li­chen Zwi­schen­fall gekom­men. Poli­zei und Ret­tungs­dienst waren mit einem Groß­auf­ge­bot vor Ort. Ein Mann wur­de nie­der­ge­sto­chen, der mut­maß­li­che Täter ist fest­ge­nom­men wor­den. Der Tat­ort wur­de abge­sperrt, Pres­se hat­te kei­nen Zugang. Die Tat soll sich im Bereich eines Döner­la­dens abge­spielt haben.

Abge­soeert: der „real”-Markt in Horb am Don­ners­tag­mit­tag. Foto: Blau­licht­news Horb am Neckar

Update: Zeu­gen­auf­ruf der Ermitt­lungs­be­hör­den.

Wie die Poli­zei mel­det, kam es im Bereich des Ein­gangs des „real”-Marktes am Mit­tag zu einem töd­li­chen Zwi­schen­fall. Ein Mann ist nie­der­ge­sto­chen wor­den. Er ver­starb trotz Reani­ma­ti­ons­ver­su­chen sei­tens des rasch ein­ge­trof­fe­nen Ret­tungs­diens­tes, berich­tet „Blau­licht­news Horb am Neckar” der NRWZ.

Es habe eine Fest­nah­me gege­ben, so die Poli­zei wei­ter. Über die Iden­ti­tät von Täter und Opfer sei aktu­ell nichts bekannt.

Augen­zeu­gen berich­te­ten „Blau­licht­news Horb am Neckar”, es sei zu einem laut­star­ken Streit zwi­schen zwei Män­nern im Bereich eines Döner­la­dens inner­halb des Gebäu­des gekom­men. Ein Mann habe einen zwei­ten tät­lich ange­grif­fen. Das Opfer soll sich noch mas­siv zur Wehr gesetzt haben, aber mehr­fach mit einem Mes­ser ver­letzt wor­den sein. Es soll sich beim Opfer um einen etwa 30-jäh­ri­gen Mann handeln.

Die Aus­ein­an­der­set­zung habe sich zwi­schen einem Alba­ner und einem Tür­ken ent­wi­ckelt, heißt es wei­ter. Bei dem Täter soll es sich unbe­stä­tig­ten Berich­ten zufol­ge um einen Mit­ar­bei­ter des Döner­la­dens han­deln. Zudem wird berich­tet, dass die ein­ge­setz­te Tat­waf­fe ein Döner­mes­ser gewe­sen sein soll.

Die Augen­zeu­gen berich­ten auch von zwei Fest­nah­men – der eines etwa 50-jäh­ri­gen Man­nes, der zuge­sto­chen haben soll, und der eines wei­te­ren, jün­ge­ren Mannes.

Vor dem „real”-Markt ist es nach dem Zwi­schen­fall, gegen 13.20 Uhr, sehr hek­tisch zuge­gan­gen, berich­ten Augen­zeu­gen. Meh­re­re Strei­fen­be­am­te waren vor Ort und ver­such­ten, Herr der Lage zu werden.

Foto: Blau­licht­news Horb am Neckar

Auch zwei Stun­den nach der Tat tra­fen noch immer Ein­satz­fahr­zeu­ge am „real” ein. Nach Infor­ma­tio­nen von „Blau­licht­news Horb am Neckar” wur­den Kun­den, die zum Zeit­punkt der Tat im Markt gewe­sen waren, von der Poli­zei vernommen.

„Es gibt der­zeit noch kei­ne aktu­el­len Hin­wei­se zu den Hin­ter­grün­den der Aus­ein­an­der­set­zung”, so Nina Furic von der Pres­se­stel­le des Poli­zei­prä­si­di­ums Tutt­lin­gen in einer ers­ten Stel­lung­nah­me.  Beam­te der Kri­mi­nal­po­li­zei­di­rek­ti­on Rott­weil hät­ten die Ermitt­lun­gen aufgenommen.

Horbs Ober­bür­ger­meis­ter Peter Rosen­ber­ger war zum Tat­ort geeilt.

Poli­zei und Ret­tungs­dienst war mit einem Groß­auf­ge­bot vor Ort. Die Spu­ren­si­che­rung war eben­falls hin­zu­ge­zo­gen worden.