Unfall auf der A 81: Kleinkind wird auf die Fahrbahn geschleudert

Unfallopfer laut Polizei schlecht gesichert

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Symbol-Foto: Pixabay

Bei einem heftigen Unfall, der sich am Donnerstagnachmittag auf der Bundesautobahn A81, zwischen den Anschlussstellen Sulz am Neckar und Empfingen in Fahrtrichtung Stuttgart ereignet hat, ist ein Kleinkind erheblich verletzt worden. Das meldet die Polizei.

Eine 25-jährige Frau war kurz vor 14 Uhr in einem älteren Mercedes der M-Klasse M-Klasse zusammen mit ihren beiden Kindern – einer vierjährigen Tochter und einem erst sieben Monate alten Kleinkind – auf der A81, zwischen Sulz und Empfingen in Fahrtrichtung Stuttgart unterwegs.

In einem Moment der Unachtsamkeit, so die Polizei, kam die junge Frau mit dem Mercedes nach rechts von der Fahrbahn ab und dabei mit den Rädern auf den unbefestigten Seitenstreifen. In der Folge geriet die M-Klasse ins Schleudern und drehte sich um etwa 180 Grad um die eigene Achse.

Durch die heftige Drehung des Fahrzeuges und die Massenbewegung eines an der Heckklappe der M-Klasse von außen angebrachten Ersatzrades wurde die Heckklappe des Autos aufgerissen. Das auf einem Kindersitz im Fond des Mercedes befindliche sieben monatige Mädchen wurde dann über die so offenstehende Heckklappe aus dem sich drehenden Wagen geschleudert und blieb verletzt auf der Fahrbahn liegen.

Offensichtlich war das Kleinkind nicht ausreichend auf dem mit der Rückbank fest verbundenen Kindersitz befestigt, heißt es im Polizeibericht.

Die 25-jährige Mutter und ihre vierjährige Tochter blieben glücklicherweise unverletzt. Andere Verkehrsteilnehmer hielten sofort im Bereich der Unfallstelle an und leisteten erste Hilfe.

Zunächst war davon ausgegangen worden, dass möglicherweise weitere Fahrzeuge an dem Unfall beteiligt waren, was sich jedoch nicht bestätigte.

Bei den ersten Untersuchungen durch die mit einem Notarzt eintreffenden Rettungskräfte konnten bei dem weinenden Kleinkind zunächst nur Schürfwunden festgestellt werden. Das Mädchen wurde zur weiteren Untersuchung und Behandlung mit einem Rettungshubschrauber in das Schwarzwald-Baar Klinikum gebracht.

Die Unfallstelle musste während der Unfallaufnahme in Fahrtrichtung Stuttgart voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde in dieser Zeit über die ausgeschilderten Umgehungsstrecken umgeleitet.