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Bei einem hef­ti­gen Unfall, der sich am Don­ners­tag­nach­mit­tag auf der Bun­des­au­to­bahn A81, zwi­schen den Anschluss­stel­len Sulz am Neckar und Emp­fin­gen in Fahrt­rich­tung Stutt­gart ereig­net hat, ist ein Klein­kind erheb­lich ver­letzt wor­den. Das mel­det die Polizei. 

Eine 25-jäh­ri­ge Frau war kurz vor 14 Uhr in einem älte­ren Mer­ce­des der M-Klas­se M-Klas­se zusam­men mit ihren bei­den Kin­dern – einer vier­jäh­ri­gen Toch­ter und einem erst sie­ben Mona­te alten Klein­kind – auf der A81, zwi­schen Sulz und Emp­fin­gen in Fahrt­rich­tung Stutt­gart unterwegs. 

In einem Moment der Unacht­sam­keit, so die Poli­zei, kam die jun­ge Frau mit dem Mer­ce­des nach rechts von der Fahr­bahn ab und dabei mit den Rädern auf den unbe­fes­tig­ten Sei­ten­strei­fen. In der Fol­ge geriet die M-Klas­se ins Schleu­dern und dreh­te sich um etwa 180 Grad um die eige­ne Achse. 

Durch die hef­ti­ge Dre­hung des Fahr­zeu­ges und die Mas­sen­be­we­gung eines an der Heck­klap­pe der M-Klas­se von außen ange­brach­ten Ersatz­ra­des wur­de die Heck­klap­pe des Autos auf­ge­ris­sen. Das auf einem Kin­der­sitz im Fond des Mer­ce­des befind­li­che sie­ben mona­ti­ge Mäd­chen wur­de dann über die so offen­ste­hen­de Heck­klap­pe aus dem sich dre­hen­den Wagen geschleu­dert und blieb ver­letzt auf der Fahr­bahn liegen. 

Offen­sicht­lich war das Klein­kind nicht aus­rei­chend auf dem mit der Rück­bank fest ver­bun­de­nen Kin­der­sitz befes­tigt, heißt es im Polizeibericht.

Die 25-jäh­ri­ge Mut­ter und ihre vier­jäh­ri­ge Toch­ter blie­ben glück­li­cher­wei­se unver­letzt. Ande­re Ver­kehrs­teil­neh­mer hiel­ten sofort im Bereich der Unfall­stel­le an und leis­te­ten ers­te Hilfe. 

Zunächst war davon aus­ge­gan­gen wor­den, dass mög­li­cher­wei­se wei­te­re Fahr­zeu­ge an dem Unfall betei­ligt waren, was sich jedoch nicht bestätigte. 

Bei den ers­ten Unter­su­chun­gen durch die mit einem Not­arzt ein­tref­fen­den Ret­tungs­kräf­te konn­ten bei dem wei­nen­den Klein­kind zunächst nur Schürf­wun­den fest­ge­stellt wer­den. Das Mäd­chen wur­de zur wei­te­ren Unter­su­chung und Behand­lung mit einem Ret­tungs­hub­schrau­ber in das Schwarz­wald-Baar Kli­ni­kum gebracht. 

Die Unfall­stel­le muss­te wäh­rend der Unfall­auf­nah­me in Fahrt­rich­tung Stutt­gart voll gesperrt wer­den. Der Ver­kehr wur­de in die­ser Zeit über die aus­ge­schil­der­ten Umge­hungs­stre­cken umgeleitet.