Heiner Geißler auf der Frankfurter Buchmesse 2016. Foto: Heike Huslage-Koch

Die Jun­ge Uni­on (JU) im Kreis Rott­weil trau­ert um ihr Grün­dungs­mit­glied Dr. Hei­ner Geiß­ler. „Die poli­ti­sche Jugend­or­ga­ni­sa­ti­on der CDU ver­neigt sich vor einem her­aus­ra­gen­den Poli­ti­ker, der mit viel Weit­sicht und Schaf­fens­kraft gewirkt hat”, heißt es in einer am Mit­tag ver­sand­te Pres­se­mit­tei­lung. Geiß­ler ist 1930 in Obern­dorf am Neckar (Kreis Rott­weil) zur Welt gekom­men. Er starb heu­te im Alter von 87 Jah­ren im pfäl­zi­schen Gleisweiler.

Dr. Hei­ner Geiß­ler habe die Jun­ge Uni­on mit­ge­prägt. Zunächst zusam­men mit Franz Sau­ter, Erwin Teu­fel und Josef Reb­han in der Regi­on, anschlie­ßend auch auf Lan­des­ebe­ne als Vor­sit­zen­der der Jun­gen Uni­on Baden-Würt­tem­berg. Vie­le jun­ge Leu­te sei­en gera­de auch wegen Geiß­ler in die Jun­ge Uni­on ein­ge­tre­ten und hät­ten das Land mit­ge­stal­ten wol­len. So wür­digt die Kreis-JU die frü­hen Ver­diens­te des Verstorbenen.

Als Gene­ral­se­kre­tär der CDU Deutsch­lands habe Geiß­ler gesell­schaft­li­che Ver­än­de­run­gen ernst genom­men. Er sei Moder­ni­sie­rer der CDU gewe­sen. Unver­ges­sen sei sein Ein­satz als Schlich­ter bei Stutt­gart 21. „Dadurch pro­fi­tie­ren gera­de auch wir jun­ge Men­schen im länd­li­chen Raum, wenn im Zuge der Voll­endung des Stutt­gar­ter Ver­kehrs­pro­jek­tes auch die Gäu­bahn auf­ge­wer­tet wird”, so die JU in ihrer Mit­tei­lung weiter.

Die Pres­se­mel­dung schließt: „Die Jun­ge Uni­on Rott­weil dankt Dr. Hei­ner Geiß­ler für sein Lebenswerk.”