Ein Spa­zier­gän­ger hör­te zwei Explo­sio­nen, dann brann­te ein Schup­pen in Deiß­lin­gen (Kreis Rott­weil) völ­lig aus. Die Feu­er­weh­ren Deiß­lin­gen und Rott­weil rück­ten eben­so an wie das Rote Kreuz und die Poli­zei mit meh­re­ren Strei­fen­wa­gen. Die Brand­ur­sa­che ist unklar. Ver­letzt wur­de niemand.

Foto: pri­vat

Am Don­ners­tag­abend kam es in einem Schup­pen nahe der B 27 in Deiß­lin­gen zu einem Feu­er. Ein Zeu­ge mel­de­te es der Poli­zei – er hat­te zuvor zudem zwei Explo­sio­nen wahr­ge­nom­men, erfuhr die NRWZ am Brandort.

Die Feu­er­wehr wur­de zudem von der Gemein­de­ver­wal­tung infor­miert – ein Mit­ar­bei­ter hat­te vom Rat­haus aus eine Rauch­säu­le auf­stei­gen sehen. „Ich wur­de dann direkt ange­ru­fen”, so Klaus Zis­te­rer, Kom­man­dant der Deiß­lin­ger Wehr. Der Ein­satz­ort liegt ver­steckt nahe dem Wan­der­park­platz Käl­ber­wei­de direkt am Waldrand.

Gemein­sa­mer Ein­satz: Stadt­brand­meis­ter Frank Mül­ler (links) und der Deiß­lin­ger Kom­man­dant Klaus Zis­te­rer. Foto: gg

Die Deiß­lin­ger Wehr war mit 20 Mann im Ein­satz, die Rott­wei­ler mit vier. Stadt­brand­meis­ter Frank Mül­ler und sei­ne Kame­ra­den sind zunächst mit dem Stich­wort „Gebäu­de­brand” alar­miert wor­den – wes­halb etwa auch die Hub­ar­beits­büh­ne aus der Stadt anrück­te. Als klar war, dass „nur” ein unbe­wohn­ter Schup­pen brann­te, kehr­te die Besat­zung die­ses Fahr­zeugs wie­der um.

Das DRK stand mit einem Ret­tungs­wa­gen und den ört­lich ansäs­si­gen Hel­fern vor Ort (HvO) den kom­plet­ten Ein­satz parat. Nicht nur, um even­tu­ell Ver­letz­te zu ver­sor­gen, son­dern auch zur Absi­che­rung der ein­ge­setz­ten Atem­schutz­ge­rä­te­trä­ger, wie ein DRK-Mit­ar­bei­ter der NRWZ erklärte.

Der Schup­pen brann­te völ­lig aus. Die Feu­er­wehr ließ ihn kon­trol­liert abbren­nen, such­te am Ende noch nach even­tu­el­len Glutnestern.

Dabei unter­stütz­te ein Lösch­fahr­zeug der Rott­wei­ler Wehr die Deiß­lin­ger mit sei­nem Löschwasser.

Die Brand­ur­sa­che ist noch unklar, am Ein­satz­ort woll­te sich nie­mand fest­le­gen lassen.