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Plakat-Ausstellung in Aldingen

3. Oktober 2020, 14:00 - 2. Mai 2021, 17:00

Passend zum Feiertag am Samstag, 3. Oktober, zeigt das Museum Aldingen die Plakat-Ausstellungen „Von der friedlichen Revolution zur deutschen Einheit“ und „Umbruch Ost – Lebenswelten im Wandel, zur Geschichte der deutschen Einheit“. Die Ausstellungen und das Museum sind jeden 1. und 3. Sonntag im Monat für die Besucher entsprechend den Corona-Regeln (Maske, zwei Meter Abstand) geöffnet.

Die ersten fünf Besucher, jeweils am Samstag, 3. Oktober und am Sonntag, 4. Oktober, erhalten kostenlos das zweisprachige Begleitbuch zur Ausstellung „Umbruch Ost“.

Von der friedlichen Revolution zur deutschen Einheit

Die Ausstellung „Von der friedlichen Revolution zur deutschen Einheit“ erinnert mit 20 Plakaten, hundert zeithistorischen Fotos und Dokumenten sowie QR-Codes zu Zeitzeugeninterviews, an den Protest gegen die Fälschung der DDR-Kommunalwahlen am 7. Mai 1989. Sie erinnert an die Flucht vieler DDR-Bürgerinnen und Bürger im Sommer 1989 und an die friedlichen Proteste und Demonstrationen großer Bevölkerungsgruppen gegen die SED-Diktatur im Herbst 1989. Der starke Wille hinter diesen Protesten zwang die SED-Diktatur in die Knie. Die Ausstellung berichtet von der folgenden Selbstdemokratisierung der DDR, der Solidarität mit den DDR-Bürgern und den außenpolitischen Einflüssen auf dem Weg zur Einheit von Ost- und Westdeutschland. Autor und Kurator der Ausstellung ist der Berliner Historiker Dr. Ulrich Mählert, der im Jahr 2014 im Museum einen Vortrag zur Geschichte des 20. Jahrhunderts gehalten hat.

Umbruch Ost – Lebenswelten im Wandel

Die zweite Ausstellung „Umbruch Ost“ knüpft mit 23 Plakaten nahtlos an die Ausstellung über die friedliche Revolution an und erzählt die aktuell 30-jährige Geschichte der deutschen Einheit seit 1990 bis zur Gegenwart. Im Zentrum der Ausstellung stehen die Umbruchserfahrungen der ehemaligen DDR-Bürger. Texte und Bilder namhafter Fotografen wie Daniel Biskup, Paul Glaser, Harald Hauswald und Ann-Christine Jansson erinnern an den Neuanfang in Ostdeutschland. Große Hoffnungen und Erwartungen, aber auch Verzweiflung, wirtschaftlicher Zusammenbruch, Anstieg der Arbeitslosigkeit, Verluste und Ängste umschreiben in den 1990er Jahren die Lage der Ostdeutschen. Weitere Themen sind die Situation von Frauen und Familien, die Jugendkultur und der wachsende Rechtsextremismus. Beide Plakat-Ausstellungen sind von der Bundesstiftung für die Aufarbeitung der SED-Diktatur herausgegeben.

Zur Ausstellung zeigt das Museum in zwei Vitrinen Leihgaben aus Aldingen. Ausstellungsstücke sind Briefmarken und Gedenkmünzen zur friedlichen Revolution und zur deutschen Einheit 1989/90 sowie Geldscheine und –münzen aus der ehemaligen „DDR“.

Museum und Ausstellung sind am Samstag, 3. Oktober, und am Sonntag, 4. Oktober, von 14 bis 17 Uhr geöffnet, danach an jedem 1. und 3. Sonntag im Monat bis zum 2. Mai 2021. Der Eintritt in die Ausstellungen und das Museum ist frei.

Corona-Regeln und dazu die jüngste Erfindung aus Aldingen im Museum

Für die Ausstellungsbesucher gelten im Museumsgebäude die Corona-Regeln. Besucher müssen eine Maske tragen, zwei Meter Abstand halten und auf einem Vordruck ihre Anschrift hinterlegen. Die hinterlegten Anschriften werden nach einer vorgeschriebenen Aufbewahrungsfrist von vier Wochen geschreddert.

Gleich im Eingangsbereich des Museums können die Besucher auch die jüngste Erfindung aus Aldingen kennenlernen: Die Firma Flaig & Hommel hat einen desinfizierenden Türgriff entwickelt. Er ist für die Museumsbesucher zum Testen aufgestellt.

Details

Beginn:
Oktober 3, 14:00
Ende:
2. Mai 2021, 17:00
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Museum Aldingen
Hauptstraße 69
Aldingen,
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