NRWZ.de, 26. Oktober 2021, Autor/Quelle: Pressemitteilung (pm)

Bürgerverein Altstadt-Rottweil will sein Engagement fortsetzen

ROTTWEIL – Die vierte Generalversammlung des Bürgervereins Altstadt-Rottweil, zu welcher der erste Sprecher Friedrich Firnkes am vergangenen Freitag Mitglieder, interessierte Bürgerinnen und Bürger und Vertreter der Altstädter Vereine im „Café Robert“ begrüßen konnte, verlief unter Beachtung der 3G-Regelungen zügig und harmonisch.

Nach Begrüßung und Totenehrung beleuchtete Firnkes die momentane Situation des Bürgervereins und zukünftige Vorhaben. Durch Corona sei der rege Austausch in Vorstands- und Ausschusssitzungen beeinträchtigt worden, seien geplante Aktionen wie die Eröffnung des Römerpfades entfallen. Der Verein werde sein bürgerschaftliches Engagement fortsetzen, doch gebe der Rückzug der Stadtverwaltung aus der Begleitung der Aktivitäten rund um die vom Programm „Quartier 2020“ angestoßene Entwicklung der Altstadt und fehlende Finanzmittel/Perspektiven zur weiteren Gestaltung des Römerpfades Anlass zur Sorge.

Bei Ersterem böte der Bürgerverein den anderen Altstädter Vereinen einen organisatorischen Rahmen, der rege genutzt werde, Projektideen zu entwickeln, bei Letzterem sei man mit dem Kulturamt in Kontakt, um zunächst die Station des Römerpfades an der Pflugkapelle zu ergänzen und aufzuwerten, um dann über weitere, vom Verein unterstützte Maßnahmen nachzudenken. Der Bürgerverein werde sich, so Firnkes, zeitnah schriftlich an die Stadtverwaltung wenden, um Angebote zu machen, aber auch einige Problemfelder anzusprechen.

Schriftführer Heinrich Rebmann ließ anschließend die seit der letzten Generalversammlung vergangene Zeit Revue passieren. Er konnte dabei von einer Reihe gelungener Veranstaltungen vor Corona, etwa einem Schlachtplattenessen und einer Weihnachtsfeier berichten. Wie auch Friedrich Firnkes gab er der Hoffnung Ausdruck, dass im Frühjahr 2022 hoffentlich wieder traditionelle Aktionen des Bürgervereins wie die Altstadtputzete, aber auch im weiteren Verlauf des kommenden Jahres kleinere Festveranstaltungen wie ein abendlicher Hock am Rondell bei St. Pelagius möglich werden könnten.

Nachdem Kassiererin Gerda Willburger ihren Kassenbericht vorgetragen, die Kassenprüfung eine vollständige und fehlerlose Buchhaltung bescheinigt und Tobias Seeger als Vereinsmitglied und Vertreter der TGA die einstimmig angenommene Entlastung beantragt, Vorstand und Ausschuss für die geleistete Arbeit gewürdigt hatte, konnten die notwendigen Wahlen für Vorstand und Ausschuss durchgeführt werden, wofür Seeger die Leitung der Versammlung übernahm und die notwendigen Abstimmungen umsichtig und souverän durchführte.

Friedrich Firnkes (Erster Sprecher) und Gerda Willburger (Kassiererin) wurden für zwei Jahre, Roland Vogel (Zweiter Sprecher) und Heinrich Rebmann (Schriftführer) einstimmig für ein Jahr in ihren Vorstandsämtern bestätigt. Für den Ausschuss stellten sich Ralf „Hefe“ Armleder, Martin Günthner, Kurt Richter, Helmut Sauter und Eberhard Wucher erneut ein Jahr zur Verfügung, Robert Aigeldinger, Raul Lepre und Hans-Otto Schmid bleiben für zwei weitere Jahre im Ausschuss, in welchen Barbara Bien und Günther Rummel neu für zwei Jahre gewählt wurden. Als Kassenprüfer werden Klaus Hezel und Helmut Sauter weitere zwei Jahre amten.

Auf eigenen Wunsch verließen Reiner „Archie“ Armleder und Winfried Wössner dieses Gremium. Da beide leider verhindert waren, konnte ihnen Firnkes für ihr sachkundiges Engagement nur in Abwesenheit danken. Mit dem Dank des ersten Sprechers an alle wieder- und neugewählten Vereinsmitgliedern, durch deren Engagement auch künftig vereinsintern und in der Kooperation mit anderen Vereinen zielgerichtet für die Belange der Altstadt gearbeitet werden könne, kam die Generalversammlung zum Abschluss.

Bürgerverein Altstadt-Rottweil will sein Engagement fortsetzen