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Montag, 28. September 2020

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„Nach arbeitsreichen Tagen grüßt stolz der Richtbaum nun ins Land“

Firstfeier auf der Anhalter Hütte

Am Freitagnachmittag um 13 Uhr verstummten die Maschinen auf der 2040 Meter hochgelegenen Hüttenbaustelle am Fuße der mächtigen Heiterwand.  Der Vorstand der Alpenvereins-Sektion Oberer Neckar Rudolf Mager, hatte die Aufgabe, den Richtbaum am First fest zu nageln. Dann erhob der jüngste Zimmermann, Fabian, der Firma HTB aus Arzl das Glas zum dreifachen Hoch auf Bauherrn, Architekt und Handwerk.  Unter dem Beifall der Gäste zersplitterte das Trinkglas am Boden: „Gesegnet sei das Haus zur Stunde“.

Über die Bauabeiten und das „Firstfest“ berichtet Rudolf Mager, von dem auch ein Teil der Fotos stammen:

Es war immer wieder von Stolz und Zufriedenheit an diesem Tag die Rede. „Eine sehr gute Projektvorbereitung und -betreuung haben Vertrauen auf allen Seiten geschaffen. Der sichtbare Stolz der Handwerker auf das geschaffene Werk ist der Beweis.“  Die Identifikation der Handwerker aus der Region mit dem Hüttenprojekt ist für Mager auch der Schlüssel zum Erfolg. Oft kommen die Partnerinnen, Eltern und Kinder der Handwerker zum Besuch und zum Schauen vorbei.

Anhalter Hütte Blick auf Zubau

„Es hat schon einen familiären Charakter, wie diese sehr anspruchsvolle alpine Baumaßnahme auch von außen wahrgenommen wird.“, stellte Robert Kollbitsch, der Leiter des Hüttenreferats aus München, fest. Ihn fasziniert die Organisation der Hüttenzeit durch die Sektionsmitglieder, die die Handwerker in wechselnden Teams vor Ort versorgen. „Dieser Einsatz begeistert und ist beispielhaft“, betonte Kollbitsch.

Denkmalschutz im Zentrum

In der Baubesprechung am Vormittag stand der denkmalgeschützte historische Hüttenteil, erbaut 1912, im Mittelpunkt. Dr. Reinhard Rampold, Bundesdenkmalamt, Abteilung Tirol, war mit zwei Restauratoren zur Hütte aufgestiegen, um die Arbeiten in der Gaststube durchzusprechen. Seit wenigen Wochen erst steht die Hütte unter Denkmalschutz. Nun gilt es nachzusteuern.

Die geschlossene Anhalter Hütte vor dem Umbau im vergangenen Jahr. Archiv-Foto: him

Es geht um Sprossenfenster, Holzboden, Mobiliar und Vertäfelungen im Abgleich mit historischen Bildaufnahmen. „Dieser Kontrast zwischen alt und neu, zwischen historischer Gaststube und neu erstelltem Zubau, macht die Hütte einzigartig und ist gleichzeitig eine Herausforderung,“ fasst Architekt Christof Birkel zusammen. Er ist froh mit dem Hüttenwart Rony Dreher aus Denkingen, einen erfahrenen Holzfachmann aus der Sektion an seiner Seite zu wissen.

5000 Heli-Minuten

Ein Bauteil schwebt herbei

Carmen Kathrein, über 25 Jahre lang die beliebte Pächterin, kam mit langjährigen Mitstreitern. Das Staunen war groß, in welchem Umfang und in welchem Tempo die Hütte grundlegend erneuert wird. Am 18. Mai, als auf der Passstraße die Lawinen- und Murenberäumung abgeschlossen war, wurde die Baumaßnahme mit dem Abbruch der Anbauten aus den 70er Jahren gestartet.

Bis Ende Oktober gilt von Montag bis Donnerstag die Erlaubnis für LKW- und Sonderfahrten zum Heli-Abflugplatz auf der Passhöhe. Dank gutem Wetter und großem Einsatz der Firmen ist die Maßnahme dem Zeitplan leicht voraus. 5000 Heli-Flugminuten waren bisher notwendig, um die Baustelle mit Baumaterial und Lebensmittel zu versorgen und die Handwerkerteams auf die Hütte zu bringen.

Mit großer Spannung schaut Stefanie Arnold, zweite Vorsitzende und Projektkoordinatorin dennoch auf den Endspurt im verbleibenden Jahr. Das Wetter muss weiterhin mitspielen. Die Hüttenzeitteams die wochenweise jeweils samstags wechseln, werden nun noch stärker gefordert. Mit Start der Außenanlagen und des Innenausbaus sind bis zu 30 Handwerker von Montag bis Freitag auf der Hütte und wollen gut versorgt sein.

Nach dem Fest ging es weiter

Nach großem Lob für den tollen Richtfestschmaus an das Hüttenzeitteam von Roswitha Bronner verließen Firmen und Gäste am späten Nachmittag die Hütte. Schnell wurde aufgeräumt und Rony Dreher übernahm das Kommando: Ein neuer Arbeitseinsatz begann mit Ausnageln vom Abbruchholz, Herrichten als Brennholz, bis zum Einsetzen von Regen. Später, schon in der Dunkelheit, kam im strömenden Regen Verstärkung, angeführt von Micha Cieminski, Hüttenwart Heiterwandhütte und dem Jugendreferent der Sektion, Simon Huss.

Anhalter Hütte: Blick vom Hausberg Tschachaun

Ein geselliger Hüttenabend war die Einstimmung für die Arbeiten, die am Samstag und Sonntag anstanden. Es galt die 100 Jahre alte Schüttung aus der Holzdecke im Obergeschoss zu entfernen. Eine sehr staubige Angelegenheit – bei der ein guter Mund-Nasenschutz, unabhängig von Corona, ein wichtiges Utensil war.

Das neue Hüttenzeitteam mit Familie Schneider aus Seedorf, die ebenfalls im Regen am Samstagmorgen aufstiegen, hatte dann gleich ein auf 16 Personen angewachsenes Sektionsteam zu bekochen.  Ein sportlicher Einstand, der mit Bravour absolviert wurde.

Mitgliederversammlung im Oktober?

Im März musste die geplante jährliche Mitgliederversammlung der Sektion Oberer Neckar wegen Corona ausfallen. Falls die Corona-Verordnungen es weiterhin erlauben, wird diese Versammlung am Donnerstag, 15. Oktober im Pflugsaal, Rottweil nachgeholt. Die Mitglieder werden hierzu rechtzeitig schriftlich eingeladen.

 

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