Sozialdemokraten durch und durch

Sozialdemokraten durch und durch

Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten durch und durch und teilweise echte Schramberger Urgesteine, das seien zahlreiche Mitglieder des SPD-Ortsvereins Schramberg. Sie wurden für ihr gesellschaftspolitisches Engagement und ihre langjährige Mitgliedschaft in der SPD nun im Rahmen der Hauptversammlung vom Vorsitzenden Mirko Witkowski für zehn Jahre, 25 Jahre, 40 Jahre oder sogar 50 Jahre, wie Dr. Werner Klank, Dr. Harald Frommer und Manfred Moosmann in der Aula geehrt. Darüber berichtet die SPD in einer Pressemitteilung:

Sehr erfreut zeigte sich Witkowski darüber, dass fast alle zu Ehrenden seit zehn Jahren oder länger in verschiedenen Bereichen innerhalb und außerhalb der Partei aktiv waren oder es noch sind. Guiseppe Agosta, Elisabeth Agosta, Harry Armbruster, Walter Börner, Joachim Erdmann und Guido Neudeck waren oder sind im Vorstand des SPD-Ortsvereins Schramberg aktiv, ließen sich als Kandidatinnen und Kandidaten bei Kommunalwahlen aufstellen oder waren als Gemeinderat aktiv. Sie nahmen die Ehrung für 10 Jahre Mitgliedschaft in Empfang.

Bereits 25 Jahren sind Stefan Dilger, Andrea Dorn, Ansgar Fehrenbacher und Tanja Witkowski dabei. Stefan Dilger begrüßte die Teilnehmer an der Hauptversammlung per Videobotschaft, die drei anderen wurden von engen Wegbegleitern und -begleiterinnen gewürdigt. Andrea Dorn trat 1994 in den Ortsverein ein und war schon bald stellvertretende Vorsitzende. Im Jahr 2000 übernahm sie den Vorsitz und brachte sich auch  stark in die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen ein. Monika Rudolf erinnerte an eine ganze Reihe bedeutender politischer Veranstaltungen und an „ganz neue Formate“, bei denen Andrea Dorn eine künstlerische Note in den Ortsverein einbrachte.

Als Kommunalpolitiker von Format bezeichnete Hans Hekler seinen langjährigen Weggefährten im Lauterbacher Gemeinderat Ansgar Fehrenbacher in einer schriftlichen Botschaft. Eine klare linke Gesinnung und große Standfestigkeit kennzeichneten Fehrenbacher. „Seine wertvollen Beiträge zu Lauterbacher Kommunalpolitik haben der politischen Kultur  in der Schwarzwaldgemeinde gutgetan“, konstatierte Hekler, der überzeugt ist, dass es zu den großen Verdiensten Ansgar Fehrenbachers gehört, dass die UBL-Fraktion auch heute noch so stark ist.

Tanja Witkowski kandidierte 2009 erstmals für den Schramberger Gemeinderat, seit 2014 ist sie Mitglied der Fraktionsgemeinschaft SPD-Buntspecht. Nach dem Ausscheiden von Hans Jörg Fahrner übernahm sie die Position als Fraktionssprecherin und füllt sie mit großem Engagement und sehr kompetent aus. Als eine „Sozialdemokratin durch und durch“ bezeichnete sie einmal der Buntspecht Martin Himmelheber. Dies wird in ihrem Wirken im Gemeinderat immer wieder deutlich. Auch als Rektorin der Grundschule Tennenbronn und als geschäftsführende Schulleiterin und als Vorsitzende des Stadtverbands Kultur ist Tanja Witkowski aktiv. Das „T“ am Anfang ihres Vornamens steht, wie Renate Much in ihrer Würdigung scheibt, für „Teamplayerin“ und das  „W“ ihres Nachnamens für „willensstark und durchsetzungsfähig“.

Seit 40 Jahren sind Franz Baumann, Jürgen Roßmannek und Silvia Joos Parteimitglieder. Da sie bei der Hauptversammlung nicht anwesend sein konnten, werden sie bei anderer Gelegenheit geehrt.

Vor einem halben Jahrhundert sind Harald Frommer, Werner Klank und Manfred Moosmann in die SPD eingetreten. Harald Frommer hat gebeten, die Ehrung zuhause entgegen zu nehmen. Werner Klank hatte mitgeteilt, er würde Urkunde und Nadel gerne entgegen nehmen, hatte Mirko Witkowski aber „strikt untersagt, ihn zu würdigen“, bei der Verleihung der Willy-Brandt-Medaille sei schließlich schon alles gesagt worden. Ganz ohne positive Würdigung wollte der Vorsitzende diesen doch nicht davon kommen lassen, er ehrte Werner Klank, indem er die Rede von Dr. Herbert O. Zinell  nochmals ins Gedächtnis rief.

Manfred Moosmann gründete 1969 zusammen mit fünf Genossen den OV Lauterbach. Er war bis zur Fusion mit dem OV Schramberg stellvertretender Vorsitzender. Das war auch in Lauterbach eine sehr politische Zeit und für die SPD war Lauterbach zumindest eine Herausforderung. Manfred Moosmann hat sich immer stark mit der Biografie Willy Brandts auseinander gesetzt und Joachim Fehrenbacher gebeten, statt einer Laudatio Ausschnitte aus einem von ihm zusammengestellten Exzerpt ein paar Aspekte herauszuarbeiten, die er herausgearbeitet hat. Wichtig war ihm Willy Brandt vor allem der Friedenskanzler, Architekt der Ostpolitik und Sozialreformer.

Im Nachgang der Ehrungen zeigte Werner Klank eine Präsentation zu den Eintrittsjahren der Geehrten – die Jahre 1960, 1970; 1980; 1995 und 2010.

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Quelle: NRWZ.de – veröffentlicht am 28. Oktober 2020 von Pressemitteilung (pm). Erschienen unter https://www.nrwz.de/vereinsmitteilung/sozialdemokraten-durch-und-durch/290470