Stefan Teufel: Die schwierigen Themen nicht totschweigen!

Mitgliederversammlung / CDU Lauterbach will wieder stärkste Kraft werden

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So viel Rede- und Diskussionsbedarf war selten wie bei der diesjährigen Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes Lauterbach, berichtet die Partei in einer Pressemitteilung.

Lauterbach. Begründet einmal darin, dass im diesen herausfordernden Zeiten die Suche nach Orientierung besonders groß ist, aber auch darin, dass mit dem CDU-Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Stefan Teufel ein Gesprächspartner zur Verfügung stand, dessen Devise „Gute Politik entsteht im Dialog“ geradezu prädestiniert ist für eine lebendige, lebhafte Aussprache.

„Zur DNA der CDU gehört, dass wir für gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land eintreten“, betonte er und nannte die Fördermaßnahmen des Landes, von denen die Gemeinde Lauterbach in jüngster Zeit außerordentlich großem Maße profitiert habe. Ein weiterer Schwerpunkt sind für den CDU-Politiker gute, qualitative Bildungsmöglichkeiten: „Es war wichtig, dass es uns gegen manche Widerstände gelungen ist, die Mechatroniker-Ausbildung auf den Sulgen zu bringen. Wie es auch unser Anliegen ist, die Grundschule am Ort zu behalten. Getreu der Maßgabe ‚Kurze Beine, kurze Wege.‘ Sie leisten mit Ihrer Arbeit einen herausragenden Anteil an Integration“, wandte sich Stefan Teufel an die Leiterin der Lauterbacher Grundschule, Sandra Winterhalter.

Diese nutzte die Gelegenheit, Teufel auf die permanente Fluktuation von Migranten hinzuweisen: „Ein kontinuierliches, erfolgreiches Arbeiten ist dabei kaum möglich.“
Wie überhaupt die unkontrollierte, illegale Migration als eine große Herausforderung für das ganze Land bis in die Gemeinden hinein thematisiert wurde. Stefan Teufel: „Jeden Tag kommen neu 400 Flüchtlinge nach Baden-Württemberg, mehr als nach ganz Frankreich.“
Darum: „Wir müssen das Thema in die Mitte der Gesellschaft nehmen, dürfen es nicht totschweigen.“ Denn sonst würden nur die politischen Extreme gestärkt: „Und das hilft niemandem.“

Ein halbes Jahr vor den Kommunal- und Europawahlen zog Vorsitzender Rolf Buchholz eine Bilanz der Tätigkeit des Ortsverbandes und der Gemeinderatsfraktion und trug den Kassenbericht des verhinderten Schatzmeisters Volker Waller vor, dem Kassenprüferin Karin Buchholz eine einwandfreie Note ausstellte.

Einstimmig beschloss das Gremium, die Beitragshöhe auf den satzungsgemäß vorgeschriebenen Betrag anzuheben. Und last not least fand auch der Vorschlag von Rolf Buchholz die einhellige Zustimmung, bei der Gemeinderatswahl als „CDU/offene Liste“ anzutreten. Diese vorzubereiten und möglichst das vorgegebene Ziel zu erreichen, wieder die Mehrheit im Rat zu erreichen, wird die Aufgabe des bei der Mitgliederversammlung neu gewählten Vorstandes sein.

Gut aufgestellt: (von links) Johannes Geprägs, Karin Buchholz, Erich Fehrenbacher, Stefan Teufel, Elias Kunz, Rolf Buchholz, Hubert Nagel. Auf dem Foto fehlt Volker Waller. Foto: pm

Vorsitzender: Rolf Buchholz
Stellvertreter und Mitgliederbeauftragter: Hubert Nagel
Schatzmeister: Volker Waller
Schriftführer: Elias Kunz (für den nicht mehr kandidierenden Armin Haas)
Pressesprecher: Robert King
Beisitzer: Johannes Geprägs, Erich Fehrenbacher
Kassenprüfer: Karin Buchholz, Christoph Michler.

Dies alles unter dem Motto „Einfach machen!“ So wie Rolf Buchholz in seinem Rechenschaftsbericht die unter der Leitung von Hubert Nagel und mit tatkräftiger Mithilfe von Erich Fehrenbacher erfolgte Sanierung der Dr.-Stemmer-Kapelle erwähnte. Diese Aktion blieb die einzige von begonnenen Aktivitäten, die unter der Überschrift „Unser Dorf hat Zukunft“ gestartet worden waren. Bei 1500 Stunden geleisteter Eigenarbeit!

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