Hinten, von links: stehend: Johannes Zuch, Capoeira , Irene Neumaier, Dietmar Rumpel, Luciano Nazzaro, und Marco Ricci Melchiorre. Vorne: Stellvertr.: Vorstand Christian Christian Pilekic und Vorstand Claus Ströbele. Foto: pm

ROTTWEIL – Berich­te der jewei­li­gen Abtei­lun­gen, Kas­sen­be­richt, der Bericht des Vor­stan­des sowie Ehrun­gen stan­den im The­men­fo­kus der Jah­res­haupt­ver­samm­lung des Budo-Zen­trums Rott­weil.

Im Rechen­schafts­be­richt erör­ter­te Kas­sie­re­rin Ali­na Wag­ner die Finan­zen des Ver­eins. Hohe Aus­ga­ben, die in ers­ter Linie abschlie­ßen­de Reno­vie­rungs- und Instant­set­zungs­aus­ga­ben beinhal­te­te, sowie gestie­ge­nen Ver­si­che­rungs­po­li­cen und Retou­ren von Mit­glieds­bei­trä­gen belas­te­ten das Kon­to des Ver­eins maß­geb­lich. Ein­nah­men und Aus­ga­ben stan­den daher nicht in einem aus­ge­gli­che­nen Ver­hält­nis, son­dern zogen ein Minus von etwa. 15.000 Euro nach sich, so Ali­na Wag­ner bei ihren Aus­füh­run­gen.

Durch die gute finan­zi­el­le Lage des Ver­eins, getra­gen durch Mit­glieds­bei­trä­ge und Zuschüs­se, konn­te die Kas­se den­noch mit einem Pols­ter von ca. 45.000 Euro das Geschäfts­jahr 2017 abschlie­ßen. Kas­sen­prü­fer Edgar Wein­mann und Sven Zim­mer­mann bestä­tig­ten Ali­na Wag­ner eine ord­nungs­ge­mä­ße Kas­sen­füh­rung und befür­wor­te­ten die Ent­las­s­tung der Kas­sie­re­rin für das Geschäfts­jahr 2017. Die­ser Emp­feh­lung wur­de in einer Abstim­mung ent­spro­chen und so star­tet das Budo-Zen­trum gestärkt in das Geschäfts­jahr 2018.

Stell­te die Kas­sie­re­rin in ihrem Bericht die finan­zi­el­le Sei­te dar, so erläu­ter­te Vor­stand Claus Strö­be­le im Fol­gen­den die Ver­eins­ar­beit. Am Ende sei­ner aus­lau­fen­den Amts­zeit setz­te Claus Strö­be­le hier ein Stück in der Ver­gan­gen­heit an und gab in sei­ner Aus­füh­rung einen geschicht­li­chen Rück­blick sei­ner Tätig­keit, den erreich­ten Zie­len, den Hür­den aber vor allen Din­gen den Erfol­gen.

Claus Strö­be­le setz­te in sei­nen Aus­füh­run­gen vor allem dem in der Sat­zung §3 ver­an­ker­ten Grund­satz: „Der Zweck des Ver­eins ist die För­de­rung des Sports, ins­be­son­de­re des Budo-Gedan­kens”. „Die Ent­wick­lung der Abtei­lun­gen sowie die Attrak­ti­vi­tät eines Dojo nicht aus den Augen zu ver­lie­ren. Es soll Spaß machen hier­her zu kom­men und Teil einer gemein­sa­men Budo-Fami­lie zu sein. Dies ist der Unter­schied zu ande­ren Kampf­sport­zen­tren und dies ist der Punkt, den es gilt nicht aus den Augen zu ver­lie­ren”.

Ein wei­te­rer Punkt sei bei der Ent­wick­lung eines Ver­eins sei es, aktu­el­le Ent­wick­lun­gen nicht aus den Augen zu ver­lie­ren. Ziel­füh­rend wird daher 2018 der Fokus in der Kin­der- und Jugend­ar­beit ste­hen.

Kin­der wol­len mehr als ein Sport­ver­ein oder nur ein Kampf­sport­stall. Sie möch­ten eine Ver­bin­dung zwi­schen sport­li­cher Akti­vi­tät, einem gestärk­ten Selbst­wert­ge­fühl sowie einem geis­ti­gen Wachs­tum um in pro­ble­ma­ti­schen Situa­tio­nen klar zu kom­men. Das Budo Zen­trum Rott­weil stellt hier eine wun­der­ba­re Alter­na­ti­ve dar für alle die­je­ni­gen dar, die mehr suchen als nur Kampf, oder Sport”.

Daher, so Claus Strö­be­le wei­ter, wer­den und wur­den teils schon vor­be­rei­ten­de Maß­nah­men getrof­fen um das Ange­bot für Kin­der aus­zu­wei­ten. Ein Trai­nings­an­ge­bot für Kin­der erfor­dert auch eine sozia­le Kom­pe­tenz sowie ein durch­dach­tes Trai­nings­pro­gramm mit unter­schied­li­chen Anfor­de­run­gen. Der Ver­ein stellt hier auch zukünf­tig die Mög­lich­keit an Wei­ter­bil­dungs­mög­lich­kei­ten durch den WLSB bereit.

Vor­stand Claus Strö­be­le schloss mit dem Aus­blick auf das kom­men­de Jahr mit der Teil­nah­me am Sport­tag der Stadt Rott­weil, in dem ein Stand und eine Show­ein­la­ge geplant sind. Zudem sol­len sowohl die Inter­net­platt­form in Schwung gebracht sowie die Dojo in einem Putz- und Rei­ni­gungs­tag und vom alten Staub gerei­nigt wer­den was in einem gemein­sa­men Grill­fest abge­run­det wird.

Im Anschluss stell­te sich der Vor­stand den offe­nen Fra­gen der Mit­glie­der. Durch die ein­stim­mi­ge Ent­las­s­tung des Vor­stan­des konn­te im Fol­gen­den das Kapi­tel 2017 geschlos­sen wer­den.

Im Wei­te­ren stand die Wahl zum Vor­stand an, in dem sich Claus Strö­be­le zur Wie­der­wahl anbot, wel­chem ein­stim­mig in einer Wahl ent­spro­chen wur­den. So wur­de Claus Strö­be­le als Vor­stand in sei­nem Amt bestä­tigt. Ingo Raaf über­nahm die Auf­ga­ben des Web-Mas­ters Hei­ko Büh­ler, der auf­grund sei­nes Stu­di­um weg­zie­hen wird.

Bei den Ehrun­gen konn­ten unter ande­rem zwei Per­so­nen geehrt wer­den, die dem Ver­ein schon Jahr­zehn­te die Treue hal­ten. Ire­ne Neu­mai­er mit ihrer 40-jäh­ri­gen Zuge­hö­rig­keit sowie Diet­mar Rum­pel mit ins­ge­samt 30-jäh­ri­ger Ver­eins­zu­ge­hö­rig­keit ver­kör­pern damit nicht nur eine lang­jäh­ri­ge Ver­eins­zu­ge­hö­rig­keit, son­dern wur­den Stüt­zen des Ver­eins, Ansprech­part­ner um Rat zu holen sowie Vor­bil­der für die fol­gen­den Genera­tio­nen. Wei­te­re fünf- und zehn­jäh­ri­ge Ver­eins­ju­bi­la­re wur­den geehrt und beka­men für ihre Treue ein klei­nes Geschenk über­reicht.