Dietmar Urgien seit 60 Jahren SPD-Mitglied

Hauptversammlung der Schramberger SPD / Vorsitzender Mirko Witkowski einstimmig wiedergewählt

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Die Geehrten und die Ehrenden stellten sich zum Gruppenfoto. Unser Foto zeigt von links: Albert Bäumer, Elke Ringl-Klank, Herbert Zinell, Gertrud Nöhre, Mirko Witkowski, Renate Much, Joachim Kneissler und Dietmar Urgien. Foto: Guido Neudeck

Durch­weg ein­stim­mig haben die Mit­glie­der der Schram­ber­ger SPD am Diens­tag­abend bei ihrer Haupt­ver­samm­lung ihre Vor­stands­mit­glie­der bestä­tigt. Lang­jäh­ri­ge Mit­glie­der wur­den in der von Elke Ringl-Klank gelei­te­ten Sit­zung für ihre Treue geehrt.

In sei­nem Rechen­schafts­be­richt erin­ner­te Vor­sit­zen­der Mir­ko Wit­kow­ski an die zahl­rei­chen poli­ti­schen, aber auch gesel­li­gen Akti­vi­tä­ten der Schram­ber­ger SPD. So waren die Schram­ber­ger Sozi­al­de­mo­kra­ten bei der Mai-Fei­er des DGB, besuch­ten am glei­chen Tag die Natur­freun­de, beschäf­ti­gen sich an poli­ti­schen Sams­tag­nach­mit­ta­gen mit gesell­schaft­li­chen und poli­ti­schen The­men­stel­lun­gen und waren an der Ver­an­stal­tungs­rei­he „100 Jah­re Demo­kra­tie“ betei­ligt. Sehr erfolg­reich war aus Sicht der SPD die Ver­an­stal­tung mit Franz Bau­mann zur Erd­er­hit­zung, an der rund 130 Besu­cher teil­ge­nom­men hat­ten.

Im Mit­tel­punkt der Arbeit stan­den die Wah­len zum Euro­pa­par­la­ment, Kreis­tag, Gemein­de­rat, Ort­schafts­rä­te und die OB-Wahl in Schram­berg. Zum Ergeb­nis der Gemein­de­rats­wahl sag­te Mir­ko Wit­kow­ski: „Wir haben uns die gesam­te Wahl­pe­ri­ode über stark enga­giert, hat­ten eine voll­stän­di­ge Lis­te mit her­vor­ra­gen­den Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten, waren im Wahl­kampf flei­ßig und den­noch stand am Ende nicht das gewünsch­te Ergeb­nis.“

Als einen der Grün­de sah er den Bun­des­trend, der bei der Kom­mu­nal­wahl sicher­lich nicht hilf­reich gewe­sen sei. Deut­lich mach­te der Vor­sit­zen­de: „Doch auch wenn die Kom­mu­nal­wahl nicht so aus­ge­gan­gen ist, wie wir dies gewünscht und ver­dient hät­ten, wer­den wir in unse­rem Enga­ge­ment nicht nach­las­sen.“

Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Tan­ja Wit­kow­ski infor­mier­te über die Arbeit der Frak­ti­on. Dabei erin­ner­te sie an The­men wie die Lan­des­gar­ten­schau, den Schul­cam­pus und das Med­zen­trum sowie an die von der Frak­ti­on gestell­ten Anträ­ge zu bezahl­ba­rem Wohn­raum und Schram­ber­ger Woh­nungs­bau (SWB), Tem­po 30, Bröt­chen­tas­te auf dem Schwei­zer-Park­platz, Gewer­be­steu­er, die Sitz­bän­ke an der Hörn­le­stra­ße, Sau­be­re Stadt und zur Ver­hin­de­rung der Stig­ma­ti­sie­rung finan­zi­ell schlech­ter gestell­ter Men­schen.

Auch habe man sich für den Neu­bau des Don-Bosco-Kin­der­gar­tens und die Ver­bes­se­rung der räum­li­chen Situa­ti­on an der Ber­neck­schu­le ein­ge­setzt. Auch erin­ner­te sie an den Ein­satz der Frak­ti­on für die Sanie­rung des Frei­bads und eine Ver­bes­se­rung der Situa­ti­on im Inter­es­se der Anwoh­ner des Ber­neck­strands und nicht zuletzt das The­ma Hal­le in Ten­nen­bronn.

Eine Beson­der­heit ist bei der Schram­ber­ger SPD die Arbeits­ge­mein­schaft sozi­al­de­mo­kra­ti­scher Rent­ner­wan­de­rer, über die Wer­ner Klank infor­mier­te. Die Rent­ner sind ein­mal im Monat gemein­sam unter­wegs und wäh­len sich jedes Mal inter­es­san­te Tou­ren und Zie­le aus. Um hier mit­wan­dern zu dür­fen, muss man zwar nicht SPD-Mit­glied sein; Rent­ner zu sein, ist aber Vor­aus­set­zung.

In Ver­tre­tung von Kas­sie­rer Har­ry Arm­brus­ter infor­mier­te Mir­ko Wit­kow­ski über einen gestie­ge­nen Kas­sen­be­stand. Die Kas­se geprüft hat­ten Elke Ringl-Klank und Mar­ga­re­te Span­nagel. Sie bestä­tig­ten eine ein­wand­freie Kas­sen­füh­rung.

Die Ent­las­tung des Kas­sie­rers und des Vor­stands bean­trag­te Albert Bäu­mer. Die­sem Antrag fol­gen die Mit­glie­der ein­stim­mig.

Bei den Ehrun­gen wür­dig­ten jeweils per­sön­li­che und poli­ti­sche Weg­ge­fähr­ten die Jubi­la­re. Rena­te Much wür­dig­te Ger­trud Nöh­re für zehn­jäh­ri­ge Mit­glied­schaft. Dabei blick­te sie unter ande­rem auf die Arbeit im Gemein­de­rat und das Enga­ge­ment bei der SG Schram­berg.

Joa­chim Kneissler wur­de von Mir­ko Wit­kow­ski für 25 Jah­re geehrt. Er erin­ner­te unter ande­rem an die Juso-Zeit und den enga­gier­ten Land­tags­wahl­kampf Kneisslers. Her­bert Zinell wür­dig­te Albert Bäu­mer für 40 Jah­re Mit­glied­schaft. Unter ande­rem ver­wies er auf Bäu­mers Fähig­keit, ande­re in die gemein­sa­me Arbeit ein­zu­bin­den. Elke Ringl-Klank dank­te Diet­mar Urgi­en für 60 Jah­re Mit­glied­schaft. Sie erin­ner­te unter ande­rem an Urgi­ens Enga­ge­ment in der GEW und als Per­so­nal­rat.

In gehei­mer Wahl wur­den die zu wäh­len­den Vor­stands­mit­glie­der, dies ist in jedem Jahr jeweils die Hälf­te, ein­stim­mig in ihren Ämtern bestä­tigt. Dies sind Mir­ko Wit­kow­ski als Vor­sit­zen­der, Har­ry Arm­brus­ter als Kas­sie­rer, Ute Graf als Schrift­füh­re­rin und die Bei­sit­zer Giu­sep­pe Agos­ta, Wer­ner Klank und Namik Ural. Per Akkla­ma­ti­on wur­den die bei­den Revi­so­rin­nen Elke Ringl-Klank und Mar­gar­te Span­nagel bestä­tigt.

Als Dele­gier­te zur Kreis­de­le­gier­ten­kon­fe­renz wur­den in gehei­mer Wahl gewählt: Mir­ko Wit­kow­ski, Elke Ringl-Klank, Wer­ner Klank, Ali Zara­bi, Petra Röcker und Tan­ja Wit­kow­ski. Ersatz­de­le­gier­te sind Giu­sep­pe Agos­ta, Micha­el Por­zelt, Hil­de­gard Klauss­ner, Mar­tin Klauss­ner und Namik Ural.

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