v.L. Klaus Schmälter, Roland Bertiller; Daniel Frey, Rita Golze, Andreas Seidel, Rolf Haasauf dem Bild fehlt: Thorsten und Ewa Drees.

Am ver­gan­ge­nen Sonn­tag star­te­ten die Mitt­wochs­fah­rer aus Schram­berg zu ihrer dies­jäh­ri­gen Eröff­nungs­fahrt. Die Stre­cke  wur­de von Tour Gui­de Klaus Schmäl­ter aus­ge­ar­bei­tet und vor­bild­lich geführt.

Nach einer fahr­tech­ni­schen Ein­wei­sung durch Klaus Schmäl­ter, star­te­te der Kern der Mitt­wochs­fah­rer  in Schram­berg  und zwei  Sozi­us­bei­fah­rern auf die Rund­tour durch den Nord­schwarz­wald und das fran­zö­si­sche Rhein­tal.

Beson­de­ren Wert wur­de dar­auf gelegt, sich nach dem lan­gen Win­ter wie­der an die Maschi­nen zu gewöh­nen und die Fahr­si­cher­heit wie­der zu erlan­gen. Ins­be­son­de­re das Fah­ren in der Grup­pe wur­de auf­ge­frischt.

Mit strah­len­den Gesich­tern unter den Hel­men, star­te­te die Trup­pe durch das Schiltach- und Kin­zig­tal über Schen­ken­zell und das mit Genuss­kur­ven ver­se­he­ne Rein­er­zau­er Tal. Wei­ter über Schöm­berg, Freu­den­stadt erreich­te man den Knie­bis, wo der ers­te Halt ein­ge­legt wur­de. Das dort zufäl­lig auf­ge­bau­te Blitz­ge­rät konn­te die Schram­ber­ger nicht beein­dru­cken, denn obers­tes Gebot ist, sich an die Ver­kehrs­re­geln zu hal­ten.

Nach einem kur­zen Erfah­rungs­aus­tausch setz­te man die Fahrt bei tol­lem Wet­ter und guter Fern­sicht, über die Schwarz­wald­hoch­stra­ße zum Ruhe­stein fort. Auf Grund der dort ein­ge­schränk­ten Fahr­ge­schwin­dig­keit konn­ten die Biker auch eini­ge schö­ne Aus­bli­cke erha­schen. Vom Ruhe­stein aus, ging es abwärts an den West­hän­gen des Schwarz­wal­des ent­lang in das Wein­ge­biet um Sas­bach und Sas­bach­wal­den. Lei­der konn­ten sich die Fah­rer kei­nes der guten Tröpf­chen in dem wun­der­schö­nen Wein­land  aus bekann­ten Grün­den geneh­mi­gen. So blieb es in den Pau­sen halt beim Gän­se­wein.

Über Achern ging die Fahrt dann wei­ter nach Kehl und über die Rhein­brü­cke ins Elsass. Dazwi­schen ent­deck­te die Trup­pe einen wun­der­schö­nen Land­gast­hof, in dem man bei gutem Essen die Mit­tags­pau­se genie­ßen konn­te. Immer am Rhein ent­lang, teil­wei­se unter dem Was­ser­spie­gel, fuhr der Tross dann nach Rhin­au. Von dort ging es mit der klei­nen Rhein­fäh­re zurück nach Baden Würt­tem­berg.

Noch im Rhein­tal, in Gra­fen­hau­sen, leg­te man noch eine Kaf­fee- bzw. eine Eis-Pau­se ein. Von dort ging die Fahrt dann zügig wei­ter zurück in den Schwarz­wald über Etten­heim nach Elzach.Fast zum Ende der Tages­aus­fahrt, gönn­ten sich die Mitt­wochs­fah­rer noch ein Schman­kerl, denn man war ja schon wie­der gut ein­ge­fah­ren, näm­lich die Stre­cke von Ober­prech­tal, Rohr­hards­berg nach Scho­nach. Hier konn­te man noch­mals die von Bikern gelieb­te Kur­ven­fahrt genie­ßen. Über Tri­berg, Vil­lin­gen und Hardt erreich­te man dann schließ­lich wie­der die Hei­mat­stadt Schram­berg.

Bei wun­der­schö­nem Wet­ter und guter Tour Füh­rung, kann man von einer rund­um gelun­ge­nen Eröff­nungs­tour spre­chen und sich auf wei­ter gemein­sa­me Aus­fahr­ten freu­en. Ein gro­ßes High Light steht im Sep­tem­ber noch an, denn dann geht es für eine Woche mit sie­ben Motor­rä­dern nach Sar­di­ni­en, ein Eldo­ra­do für Motor Biker.